Teardown: MacBook Pro M1 Pro/Max leichter zu reparieren

Ist Apple auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit bei seinen Produkten? In jedem Fall sind die neuen MacBook Pro mit M1 Pro und M1 Max Chip leichter zu reparieren als die Vorgänger. Das ergab der sogenannte Teardown von iFixit.

MacBook Pro 16 Zoll auseinander genommen, Bild: iFixit

Auf der Plattform für Bastler gibt es nun einen Bericht zum Auseinanderbau der neuen 14 und 16 Zoll MacBook Pro Modelle aus Cupertino.

Details beim Auseinanderbau

Welche großen Details sind iFixit beim Auseinanderbauen aufgefallen? Die Lüfter im Laptop sind größer als im Vorgängermodell. Apple hatte dies bereit erklärt. Sie laufen langsamer und sind entsprechend leiser als zuvor, verdrängen im Gegenteil sogar noch mehr Luft.

Grundsätzlich sei es einfacher die neuen Laptops zu öffnen, da der Hersteller die Batterie nun nicht mehr komplett verklebt. Stattdessen kommen an manchen Stellen dünne Klebestreifen zum Einsatz, ähnlich wie Tesa-Strips. Wenn man diese auseinander zieht, löst sich das angeklebte Objekt davon ab. Den Hauptbatterieblock kann man jedoch erst ablösen, wenn man das Trackpad ausgebaut hat. Unter dem Strich bleibt jedoch der Fakt, dass man die Batterie austauschen kann. Dies dürfte in erster Linie für die Zeit nach dem Garantieablauf interessant werden.

Darüber hinaus ist die Batteriekapazität mit 99,6 Wh im 16 Zoll Modell etwas kleiner als im Vorgänger-Modell mit Intel-Prozessor.

Die USB-C-/Thunderbolt-Anschlüsse, sowie der MagSafe- und der Kopfhörer-Anschluss sind allesamt leicht auszubauen und reparierbar. Demgegenüber sind sowohl der HDMI-Anschluss als auch der SD-Karten-Steckplatz mit dem Mainboard verlötet und nicht so leicht auszutauschen.

Eine weitere Verbesserung betrifft die Display-Anschlusskabel. Sie sind deutlich flexibler als in vorherigen Generationen und sollten deshalb weniger anfällig für Reparaturen sein.

Weitere Details kann man sowohl dem umfassenden Bericht auf der Plattform entnehmen, aber einige auch im Video.

Besser zu reparieren

Unter dem Strich bekommt das neue MacBook Pro von iFixit eine Reparierbarkeitswertung von 4 von 10 Punkten. Das ist mehr als bei dem Vorgänger, aber immer noch nicht gut.

Die neuen MacBook Pro sind derzeit schwer zu bekommen. Erste Benchmarks zeigen, dass die Geräte sehr viel Leistung bei wenig Stromverbrauch liefern. Es gibt aber auch ohne Reparaturvorhaben einige Kleinigkeiten an den Geräten, die man vor dem Kauf beachten sollte.