Apple M1 Pro und M1 Max: Erste Benchmarks sind da

Kurz nach der Präsentation Apples fand man bereits den ersten Benchmark für den Apple M1X in Form eines Geekbench 5 Resultats in der passenden Datenbank. Ein paar Stunden später tauchten dann auch Ergebnisse für den M1 Pro auf. Es handelt sich wohl um valide Ergebnisse, die alleine aber noch wenig Aussagekraft bieten.

Apple M1 Pro und M1 Max

In der Geekbench-Datenbank findet sich ein erstes Resultat für ein neues MacBook Pro mit Apple M1X Chip.

Nur Mac Pro und iMac schneller als M1 Max

Der Test für das „MacBookPro 18,2“, wie die interne Modellbezeichnung lautet, liefert 1.749 Punkte im Einkern-Test und 11.542 Punkte im Mehrkern-Test. Ein weiteres Resultat liefert sogar 12.422 Punkte im Mehrkern-Test. Zum Vergleich: Ein MacBook Air mit M1 Chip brachte es auf 1.687 Punkte im Einkern-Test und 7.433 Punkte im Mehrkern-Test. Im Mehrkerntest liefert das neue MacBook Pro also ein deutliches Leistungsplus.

Schnellere CPU-Resultate liefern an dieser Stelle in Apples Portfolio nur noch Mac Pros und iMacs mit Intels 16 oder 24 Kern Xeon Prozessoren. An dieser Stelle interessant wären entsprechend Ergebnisse zur Geschwindigkeit der Videochips, da diese zusammen mit den Beschleunigerchips noch einen immensen Geschwindigkeitsvorteil liefern.

M1 Pro CPU Leistung auf M1 Max Level

Wenig erstaunlich ist hingegen, dass die CPU-Leistung von Apples neuem M1 Pro auf einem ähnlichen Level bewegt. Ein erstes Resultat in der Geekbench-Datenbank zeigt eine Leistung von 1.707 Punkten im Einkern-Test und 11.030 Punkten im Mehrkern-Test.

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CPU-Leistung des M1 Pro nur wenig geringer als die des M1 Max

In der Praxis wird aber der M1 Max deutlich mehr Leistung abrufen können, da er die schnellere GPU mit mehr Kernen besitzt und auch weitere und mehr Beschleunigerchips im Vergleich zum M1 Pro. Zumindest aber im Geekbench-Vergleich sieht man, dass alleine von der CPU-Leistung der neue M1 Pro vermutlich sogar das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Erste GPU-Benchmarks

Die Leistung der GPU im M1 Chip lag auf einem Level der GeForce GTX 1050 TI oder Radeon RX 560. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des M1 waren diese Grafikkarten bereits drei Jahre alt.

Die GPU-Leistung von M1 Pro und M1 Max dürfte deutlich darüber liegen, sogar an aktuelle High-End-Grafikchips heranreichen. Manche rechnen in der Theorie vor, dass die GPU-Leistung des M1 Max auf dem Level der PlayStation 5 liegt.

GFXBench für M1 Max und M1 Pro

Doch es gibt mittlerweile seit dem 19. Oktober auch erste Benchmarks, die zeigen, dass der neue M1 Max mit 32 GPU Kernen durchaus vorherige Apple-Geräte in den Schatten stellt. Aktuell wurde in der Liste des GFXBench Apples neues Modell hinzugefügt. (Bitte „Best score“ filtern und „Apple“ suchen, um einen besseren Überblick zu bekommen.)

Derzeit führt der Apple M1 Max die Listen an. Im Aztec Ruins Benchmark mit satten 48657 Punkten, wenn man die Ausgabe nach den besten Testergebnissen sortiert. Das sollte man tun, da der Median zu diesem frühen Zeitpunkt noch sehr falsche Ergebnisse liefert. Macnotes hat nämlich schon früh am 19. Oktober ein Ergebnis erspäht, das schon in der Praxis nicht stimmen konnte. Da rangierte der M1 Max nämlich noch hinter dem Apple A14 aus dem iPhone. Doch nun trudeln weitere Ergebnisse ein und zeigen, dass der Chip ein Kraftpaket ist.

Davor führte die Liste der iMac Pro mit AMD Radeon Pro Vega 64 an, der 26937 Bilder bot. Wir haben also einen Zuwachs von knapp 81 Prozent gegenüber dieser GPU bei deutlich weniger Stromverbrauch.

Die ersten Resultat für den M1 Pro liegen bei derzeit 28490 Punkten, und damit über dem des AMD Radeon Pro Vega 64, und auch deutlich über dem Resultat des M1, der 14200 Punkte erzielte.