iPhone 13 (mini) von Apple präsentiert

Tim Cook führte als Moderator durch das California Streaming Event. Er gab dann den Staffelstab weiter an Kaiann Drance, die das neue iPhone 13 und iPhone 13 mini präsentierte. Als es dann technisch wurde und der neue Apple A15 Bionic Chip thematisiert wurde, erklärt dies Hope Giles.

iPhone 13 in der Farbe Polarstern, Bild: Apple

Zu den aufwändigsten Details zählen neue Kamera-Funktionen, die auch bei der Aufnahme von Videos helfen, mehr Batterielaufzeit und ein optimiertes Face ID, das etwas kleiner wird als noch beim iPhone 12.

iPhone 13 wie ein iPhone 12 S?

Das neue iPhone 13 bietet viel Neues gegenüber dem Vorgänger-Modell. Allerdings hat Apple mit dem iPhone 12 „gerade erst“ letztes Jahr das Design geändert. Entsprechend ändert sich dieses bei dem neuen Modell nicht. Natürlich gibt es einige Verbesserungen, die aber eher im Detail. Das 13er Apple-Smartphone bietet wie das Vorjahresmodell übrigens 4 GB RAM. Die Pro-Modelle bekommen weiterhin 6 GB RAM.

Apple A15 Bionic ein Rechenwunder?

Stattdessen bessert Apple vor allem bei der Technik nach. Das neue iPhone 13 und iPhone 13 mini bekommen den neuen A15 Bionic Chip spendiert. Dieser bietet 15 Milliarden Transistoren in sechs CPU-Kerne. Zwei davon liefern Leistung, vier sind auf Effizienz und geringen Stromverbrauch getrimmt.

Daneben gibt es eine GPU mit vier Kernen. Sie soll 30 Prozent schneller sein als diejenige beim iPhone 12 und 15,8 Teraflops an Rechenleistung bieten. Damit böte der Grafikchip im iPhone mehr Leistung als Microsofts Xbox Series X (12 Tflops) oder Sonys Playstation 5 (10 Tflops). Erste Benchmarks zeigen, dass vor allem die Rechenleistung der GPU in den Pro-Modellen deutliche Geschwindigkeitszuwächse bietet.

Längere Batterielaufzeit

Obwohl das Smartphone mehr Leistung bietet, hält es trotzdem länger als vorher. Nutzer der iPhone 13 mini dürfen rund anderthalb Stunden mehr Batterielaufzeit im Schnitt erwarten. Besitzern des iPhone 13 spendiert Apple zudem sogar zweieinhalb Stunden mehr Batterielaufzeit.

Daneben stellte Apple auch zwei größere Modelle vor, das iPhone 13 Pro und Pro Max.

Bessere Kamera und Display

Apple wertet das Smartphone in vielen Kategorien auf. Es bietet zwar weiterhin nur zwei Kameras auf der Rückseite. Doch die bieten bessere optische Bildstabilisierung und einen besseren Bildsensor für die Weitwinkelkamera.

Cinema Mode

Damit diese auch sinnvoll zum Einsatz kommen können, hat Apple sich einen neuen „Kino-Modus“ ausgedacht. Der kommt dann mit iOS 15 auf die Geräte.

Nicht nur Nutzer des Pro-Modells können in Zukunft mehr „filmische“ Videos produzieren. Der Kino-Modus erlaubt nämlich den spontanen Wechsel des Fokus vom Vorder- in den Hintergrund und zurück. Algorithmen automatisieren das Verhalten bei Bedarf. In jedem Fall aber kann man den Fokus auch „nachträglich“ anpassen. Vermutlich auch deshalb musste Apple den ab Werk verfügbaren Speicher auf 128 GB verdoppeln, da in Zukunft deutlich mehr Bildinformationen gespeichert werden.

Display bis 1.200 Nits

Apple verbaut außerdem bessere Displays in den Geräten. Im Normalgebrauch bieten sie bis zu 800 Nits Helligkeit. Wenn HDR-Inhalte wiedergegeben werden, sind sogar 1.200 Nits möglich.

Preise und Verfügbarkeit

Vorbestellen könnt Ihr das iPhone 13 und iPhone 13 mini ab dem 17. September um 14 Uhr. Ausgeliefert wird es dann frühestens zum 24. September. Apple bietet das Smartphone im Apple Store in fünf unterschiedlichen Farben an: Product (RED), Polarstern, Mitternacht, Blau und Rosé.

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iPhone 13 gibt es in fünf Farben, Bild: Apple

Zur Auswahl stehen Modelle mit 128, 256 oder 512 GB Speicher. Apple bietet das iPhone 13 mini ab 799 Euro an, oder das iPhone 13 ab 899 Euro.

Hinweis: Dieser Artikel wird im Laufe des Abends und in den kommenden Tagen noch um weitere Details ergänzt, sobald uns Neuigkeiten zu den Geräten vorliegen.