Sajonaras 7 Minuten #28: AdSense, Facebook und das Recht am eigenen Account

Sajonaras 7 Minuten, Bild: Alexander Trust

Manche von Euch kennen das vielleicht, Ihr erstellt auf einer Webseite einen Account und dann wollt Ihr Änderungen vornehmen, stellt aber fest, dass der Betreiber Euch nicht lässt. In dieser Episode von Sajonaras 7 Minuten möchte ich gerne ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern und zwei Beispiele von AdSense und Facebook zur Sprache bringen. Ein drittes erwähne ich im Text, da es mir erst im Nachhinein einfiel.

Wenn die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut

Tatsächlich hab ich nämlich mit AdSense nicht persönlich, aber im Namen eines Kunden einiges an Ärger erlebt. Am Ende fühlte sich bei Google niemand zuständig und verhältnismäßig „kleine“ Webseitenbetreiber bekommen leider keinen personalisierten Support. Was im konkreten Fall los war, was das mit AdSense und aber auch Google Workspace zu tun hat, das erfahrt Ihr in Ausgabe 28 von Sajonaras 7 Minuten.

Ich bin Administrator und hab trotzdem nichts zu sagen

Ihr erfahrt darin aber auch von dem Ungemach, das ich schon viele Jahre mit Facebook erlebe. Obwohl ich dort nämlich als Administrator vonseiten stehe, darf ich sie trotzdem nicht zusammenführen. Das wäre aber sinnvoll, weil ich nicht doppelte Inhalte veröffentlichen möchte und in den letzten Jahren mehrfach versucht habe, sogar die Vorgaben von Facebook umzusetzen. Dass Facebook mir als Administrator verbietet, Seiten zusammenzulegen, ist ein weiteres Beispiel das zeigt, wie wenig wir manchmal die Kontrolle über unsere Daten haben.

Twitter: Wo das Recht am Account gar nicht vorhanden ist

An der Stelle muss ich aber noch etwas erwähnen, das ich im Podcast gar nicht thematisiert habe, das mir jetzt beim Schreiben des Beitrags aber noch in den Sinn kam. Bei Twitter gibt es gar keine Möglichkeit, Accounts zusammenzulegen. Das ist tragisch, aber noch tragischer ist, dass Twitter uns sogar einen Account sperrte.

Denn, um möglichst auch unsere Follower auf anderen Accounts zu erreichen, haben wir Meldungen eben dort ausgespielt. Twitter hat irgendwann aber die Regularien angepasst. Zu diesem Zeitpunkt durfte man dann nur noch Tweets von Accounts „re-tweeten“, aber nicht mehr 1:1 dauerhaft kopieren. Das kann ich im Grunde nachvollziehen, sorgt man so doch für viel unnötigen Inhalt. Das Problem ist eben, wir haben das zu spät bemerkt und dann wurde der Account geschlossen. Ich habe versucht den Account zu reaktivieren, bekam dann eine E-Mail von Twitter, in der ich mich autorisieren sollte. Das habe ich getan. Das ist jetzt zweieinhalb Monate her. Doch der Account ist immer noch gesperrt.

Man könnte jetzt sagen: Schön Twitter, dann behalt doch deinen doofen Account. Aber ich wäre dann hingegangen und hätte den Account lieber gelöscht. Denn Twitter hat, wenn es uns nicht erlaubt, den Account zu nutzen, bitte, danke auch unsere Daten nicht weiter zu speichern. An dieser Stelle gibt es aber das Problem, dass ich den Account, solange er eingefroren ist, nicht einmal löschen kann. Danke für den Fisch, Twitter, kann ich an der Stelle nur sagen.

Ja und das sind dann nun drei Beispiele gewesen, die zeigen, wie man komischerweise, obwohl man selbst alle Daten bereitstellt, nicht mal in der Lage ist, diese auch zu kontrollieren. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gesammelt? Lasst es uns wissen.

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Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 12. März 2021
  • Zuletzt aktualisiert am: 12. März 2021
  • Wörter: 612
  • Zeichen: 4146
  • Lesezeit: 2 Minuten 39 Sekunden