Sajonaras 7 Minuten #18: YouTube, der Chat und der Superchat

Sajonaras 7 Minuten, Bild: Alexander Trust

Das Thema dieser Ausgabe ist nicht YouTube als Plattform selbst, sondern der Chat und daneben noch der Superchat, also eine Form von bezahlter Meinungsäußerung. Das klingt absurd? Ja, tatsächlich finde ich es absurd. Denn dort zahlen dann Leute Geld, damit sie etwas sagen dürfen.

In dieser Ausgabe von unserem Podcast ist übrigens alles anders, versprochen. Na ja, nicht alles, aber ich habe in der jüngeren Vergangenheit eine Menge Zeit damit verbracht, mit Videos zur Podcastproduktion und von Podcastern im Allgemeinen anzusehen. Welche Schlüsse ich daraus auch für diesen Macnotes-Podcast ziehe, das erfahrt Ihr natürlich in den aktuellen Sajonaras 7 Minuten.

Auf YouTube Geld zahlen, um Gehör zu finden

Zahlen auf YouTube tatsächlich Leute Geld, um Gehör zu finden? Ganz so stimmt das natürlich nicht, aber wenn man sich anguckt, wie das System des Superchats genutzt wird auf YouTube, dann stellt man fest, dass da tatsächlich Leute dafür bezahlen, dass man sie wahrnimmt. Diesen Gedanken finde ich echt krank.

Ich finde die Idee gut, dass man YouTuber finanziell unterstützt. Aber ich bin der Meinung, dass man das voneinander trennen sollte. Es ist keine gute Methode, über den Dollar oder Euro zu entscheiden, welcher Zuschauer jetzt Gehör findet oder nicht. Welche Meinung habt Ihr dazu?

YouTube-Chat ist eine Frechheit

Darüber hinaus ist mir persönlich aber auch der YouTube-Chat als solcher eher ein Dorn im Auge. Dieses kleine „Fensterchen“, in dem vor allem bei größeren YouTube-Kanälen tausende Zuschauer sich drängen und im Sekundentakt Nachrichten heraushauen ist absolut nicht für die Kommunikation geeignet. Ihr führe den Gedanken im Podcast noch weiter aus.

Den könnt Ihr übrigens auf dieser Webseite anhören, oder auf iTunes und auf Spotify.

Damit zeichnen wir unseren Podcast auf:

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 8. Februar 2021
  • Zuletzt aktualisiert am: 8. Februar 2021
  • Wörter: 334
  • Zeichen: 2411
  • Lesezeit: 1 Minuten 27 Sekunden