iOS 14.2 und iPadOS 14.2 Beta von Apple veröffentlicht

Apples Entwickler ruhen sich nicht aus. Nachdem am 16. September erst iOS 14 und iPadOS 14 veröffentlicht wurden, gibt es nun bereits jetzt neue Betaversionen für registrierte Entwickler zum Test. Ab sofort stehen iOS 14.2 und iPadOS 14.2 zum Download bereit. Allerdings gibt es zwei Besonderheiten.

iOS 14 mit Widgets, Bild: Apple

Zum einen funktioniert iOS 14.2 Beta 1 noch nicht mit dem iPhone XR, dem iPhone 11 und dem iPad der 8. Generation. Zum anderen gibt es für Apples Tablets zwei verschiedene Buildnummern. iOS 14.2 und iPadOS 14.2 haben die Buildnummer 18B5052h. Es gibt daneben allerdings auch eine zweite Version fürs iPad mit der Buildnummer 18B5052i.

Was kann iOS 14.2 und was kann iPadOS 14.2?

Kurz gesagt, es gibt noch nicht viele Informationen zu den möglichen Neuerungen.

Shazam im Kontrollzentrum

Doch wir wissen unter anderem bereits, dass iOS 14.2 einen neuen, schnelleren Weg zur Musikerkennung mit Shazam integriert. Man kann zwar auch einfach Siri fragen, wie das Lied heißt. Doch nun gibt es bald auch einen Button fürs Kontrollzentrum.

Für diejenigen, die es noch nicht wissen, oder aber wieder vergessen haben: Apple kaufte Shazam im Jahr 2018.

Musikvorschläge, wenn man keine Musik hört

Darüber hinaus zeigt Apple nun auch Vorschläge im „Was läuft“-Widget an. Die Vorschläge basieren auf Inhalten von Apple Music und persönlichen Vorlieben. Bislang wurde dort nur das zuletzt gespielte oder das aktuell gespielte Lied angezeigt. Apple nutzt den Platz nun also sinnvoller.

Hilfe für Sehbehinderte

Darüber hinaus gibt es in iOS 14.2 nun eine neue Funktion für die Lupe. Sie soll sehbehinderten Menschen dabei helfen, zu erkennen, wie weit Personen von einem entfernt sind. Dazu kann man neben den herkömmlichen Funktionen wie Helligkeit, Kontrast und Co. nun auch die Personenerkennung nutzen.

Wann kommt iOS 14.2 und iPadOS 14.2?

Möglich, dass wir iOS 14.2 zusammen mit Apples iPhone 12 sehen werden. Wenn das Smartphone auch einen LiDAR-Scanner erhalten sollte, dann macht die Personenerkennung vielleicht auch davon Gebrauch.

Wir gehen bislang davon aus, dass Apples iPhones im Oktober veröffentlicht werden.