Alexander Trust, den 28. August 2020

Mark Zuckerberg: App Store von Apple blockiert Innovation

Facebook Gaming ohne Spiele auf iOS
Facebook Gaming ohne Spiele auf iOS, Bild: Facebook

Facebook-Chef Mark Zuckerberg soll in einem virtuellen Meeting mit Mitarbeitern des Unternehmens gegen Apples App Store ausgekeilt haben. Das Konzept von Apples Software-Shop sei monopolistisch und blockiere Innovationen.

Vor kurzem wandte sich Mark Zuckerberg offenbar in einem Webcast an über 50.000 Facebook-Mitarbeiter. Darin soll er Apples App Store kritisiert haben. Das Geschäftsmodell verhindere Wettbewerb und blockiere Innovationen, so der CEO des Social Network. Apple würde viel zu hohe Gebühren aufrufen.

Blockiert Apple Innovation?

Facebook teilt ein Schicksal mit anderen Software-Anbietern. Die eigenen Ideen werden durch den iPhone-Hersteller und dessen Regeln blockiert. Was unter Android funktioniert, klappt auf iOS noch lange nicht. Das liegt weniger daran, dass iOS nicht in der Lage dazu wäre, sondern weil Apple gewisse Dinge einfach nicht möchte.

Facebook veröffentlichte vor kurzem erst eine neue Gaming-App. Die soll Plattformen wie Twitch oder YouTube Gaming Konkurrenz machen. Nutzer können darüber in einer Art Community anderen beim Spielen zuschauen und die „Let‘s Play”-Videos kommentieren. Doch Facebook wollte zusätzlich noch Gelegenheitsspiele integrieren.

Kommentar: Mark Zuckerberg verwechselt Innovation mit digitalem Müll

Apples Richtlinien sehen vor, dass Spiele oder Anwendungen In-App-Käufe über die App-Store-Schnittstelle realisieren müssen. So verdient Apple daran mit. Facebook wollte allerdings an Apple vorbei verdienen.

Das Problem ist allerdings, dass Mark Zuckerberg Innovation mit digitalem Müll verwechselt. Zuckerbergs Innovationen sind Zeitfresser, die Mitmenschen nicht nur Lebenszeit rauben, sondern für die sie außerdem noch tief in die Tasche greifen sollen. Freemium-Spielchen, die nirgends einen Preis gewinnen würden. Solche Spiele, die für das Portmonee der Nutzer ein Fass ohne Boden sind, weil sie nicht von Spieleentwicklern, sondern von Psychologen erdacht wurden. Das Ziel: Wie kann man Nutzern möglichst viel Geld aus der Tasche ziehen.


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