Wegen Coronavirus: Apple schließt Stores in den USA erneut

Coronaviren - Symbolbild, Bild: CC0

Erst vor wenigen Wochen öffnete Apple unter Auflagen für Besucher seine Ladengeschäfte in den USA erneut. Doch nun steigen die Infektionen mit COVID-19 in einigen US-Bundesstaaten wieder an. Entsprechend schließt der iPhone-Hersteller eine ganze Reihe von Geschäften.

Bereits im Februar schloss Apple Stores und Büros in China. Im März schloss Apple dann weltweit alle Ladengeschäfte wegen der Pandemie. Im selben Monat öffnete es aber die Türen in China nach und nach wieder. Im Mai öffnete Apple dann auch in den USA wieder seine Ladengeschäfte. Besucher mussten Abstandsregeln einhalten, Mundschutz tragen und beim Einlass wurde Fieber gemessen.

Fallzahlen steigen seit Mitte Juni

In den USA steigen nun aber die Fallzahlen der Covid-19-Erkrankten in vielen US-Bundesstaaten wieder. Die lokalen Regierungen beobachten die Entwicklung mit Sorgen und einige treffen entsprechende Entscheidungen. Sie nahmen zum Teil die Öffnung zuletzt wieder zurück.

Apple schließt Stores in Florida, Texas und anderswo

Seit dem 30. Juni hat Apple auf Geheiß der Regierungen der betroffenen Bundesstaaten die Apple Stores wieder schließen müssen.

Betroffen sind Ladengeschäfte in Florida, Texas, Arizona, North Carolina, South Carolina, Mississippi und Utah. Wenn wir uns nicht verzählt haben, dann musste Apple nun 48 Standorte wieder schließen. Die meisten davon finden sich in Florida (18) und Texas (17).

USA besonders stark von Coronavirus betroffen

Die weltweite Pandemie nahm Ihren Ursprung aller Voraussicht nach in China und breitete sich über infizierte Reisende auf dem ganzen Globus aus. In den USA kam es bislang zu den meisten Todesfällen, die der Covid-19-Krankheit zugeschrieben werden, die vom Sars-CoV-2-Virus ausgeht. Aktuelle Statistiken weisen derzeit über 130.000 Tote für die USA aus (Stand: 30.06.2020).

WWDC 2020 fand nur online statt

In der vergangenen Woche fand wegen der Pandemie aus Vorsichtsgründen auch Apples Entwicklerkonferenz, die WWDC 2020, ausschließlich digital statt. Dort präsentierte Apple seine neuen Betriebssysteme für den Herbst und teilte der Öffentlichkeit mit, dass man in Zukunft auch Macs mit eigenen Prozessoren anbieten werde. Bis 2022 will man sich von Intel trennen.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 1. Juli 2020
  • Zuletzt aktualisiert am: 1. Juli 2020
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