Alexander Trust, den 16. Dezember 2019

Alles nur ein Missverständnis: Samsung verkauft doch nicht 1 Million Galaxy Fold

Galaxy Fold
Galaxy Fold, Bild: Samsung

Samsung verkauft doch nicht eine Million Galaxy Fold. Der koreanische Elektronikhersteller klärt jüngst auf, dass man sich am Rande des TechCrunch Disrupt Events in Berlin „missverständlich“ ausgedrückt habe. Man sei mit den Zahlen durcheinander gekommen. Das Unternehmen habe gar nicht eine Million Android-Klapp-Smartphones verkauft.

Rolle rückwärts bei Samsung

Apples Konkurrent Samsung verkaufte nun „doch nicht“ eine Million „Klapp“-Smartphones. Danach hört es sich auf dem TechCrunch Disrupt Event in Berlin aber an. Wenig später folgte die Richtigstellung.

Wer kauft schon sowas?

Als Apple mit dem iPhone die 1.000-Euro-Marke durchbrach, fragten ebenfalls berechtigterweise einige Leute, wer sich denn so ein teures Smartphone kaufen würde. Die Zeit belehrte uns eines Besseren.

Natürlich gibt es bei Samsungs Klapp-Smartphone, dem Galaxy Fold, ähnliche Fragen. Nicht zuletzt soll man dafür rund 2.000 Euro auf den Tisch legen.

Verspätete Markteinführung

Der Preis für das Gerät ist umso erstaunlicher, da Samsung sich damit bereits in die Nesseln setzte. Kurz vor der Markteinführung im April bekamen erste Tester das Gerät zugeschickt. Bei einem Großteil dieser Personen gingen die Geräte in kurzer Zeit kaputt. Sie erfüllten einfach nicht den Qualitätsstandard. Die Folge: Samsung verschob die Markteinführung.

Man brachte dann im September eine überarbeitete Version in Konkurrenz zum iPhone 11 (Pro) in den Handel.

Wie gut verkauft sich das Galaxy Fold?

Die Frage bleibt allerdings bestehen. Wer kauft sich für 2.000 Euro ein Smartphone? Noch dazu, wenn es negative Schlagzeilen produzierte.

Umso erstaunlicher dann die Reaktion, als wir am Rande des TechCrunch Disrupt Events in Berlin erfuhren, dass der koreanische Konzern eine Million Geräte verkauft hätte.

Samsung „wollte“ eine Million Stück verkaufen

Tatsächlich sprach der Vorstand von Samsung Electronics, Sohn Young-kwon, auf dem TechCrunch Disrupt in Berlin davon, dass man eine Million Stück verkauft habe.

Doch nun korrigierte ein Sprecher des Unternehmens ihn. Womöglich sei er mit den Zahlen durcheinander gekommen. Die von ihm kommunizierte Zahl würde lediglich das intern von Samsung ausgegebene Ziel markieren, so berichtet die Nachrichtenagentur Yonhap.

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