Langsam ganz langsam: Werbebudget für Apple TV+ noch gering

Jason Momoa auf See-Premiere
Jason Momoa auf der Premiere der Apple-Serie See, Bild: Apple

Apples Werbebudget für Apple TV+ ist derzeit noch äußerst gering. Die Ausgaben in der Zeit zwischen September und Oktober wurde nun von verschiedenen Marktforschungsunternehmen wie iSpot.TV und Pathmatics ausgewertet. Stand jetzt lässt es der iPhone-Hersteller ruhig angehen und gibt richtigerweise noch mehr Geld für iPhone-Werbung aus.

Apple gibt doppelt so viel für iPhone-Werbung aus

Laut iSpot.TV gab Apple im September rund 14,9 Millionen US-Dollar für Werbespots zu Apple TV+ aus. Im gleichen Monat betrug das Budget für iPhone-Werbespots allerdings 28,6 Millionen US-Dollar. Entsprechend beinahe doppelt so viel.

Im Oktober sattelte Apple noch ein wenig drauf. Schließlich nahte der Start des Streaming-Angebots zum 1. November. Im vergangenen Monat betrug das Werbebudget für Fernsehspots zu Apple TV+ demnach 19,9 Millionen US-Dollar. Allerdings gab der Konzern in diesem Zeitraum trotzdem weiterhin rund doppelt so viel für iPhone-Werbung aus, nämlich 38,6 Millionen US-Dollar.

Apple investiert auch in Onlinewerbung

Deutlich weniger unterschiedlich sind die Werbeausgaben Apples im Bereich von Onlinewerbung für Apple TV+ und iPhone. Das jedenfalls gibt Pathmatics an. Apple soll im Oktober 1,7 Millionen US-Dollar für 139 unterschiedliche Online-Anzeigen zu Apple TV+ ausgegeben haben. Für 245 verschiedene iPhone-Anzeigen gab das Unternehmen aus Cupertino 2,3 Millionen US-Dollar aus.

Noch keine Auswertung von Präsenzwerbung

Wie viel Geld Apple in der „echten“ Welt für iPhone- und ATV+-Werbung ausgegeben hat, wurde noch nicht bekannt. Bis dahin wissen wir lediglich, dass in den vergangenen zwei Monaten etwas mehr als 40 Millionen US-Dollar in die Werbung für das Streaming-Angebot geflossen sein sollen.

Analysten mit Apples Strategie einverstanden

Die New York Times lässt unter anderem Analyst Dan Rayburn von Frost & Sullivan zu Wort kommen. Er ist mit Apples Werbestrategie durchaus einverstanden. Angesichts der Tatsache, dass der Service noch lange nicht so viel Inhalte bietet wie beispielsweise die Konkurrenten von Amazon oder Netflix, mache es einfach keinen Sinn, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen.

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