Jonny Random, den 15. November 2018

Safari mit Warnung vor unsicheren Websites: Apple experimentiert mit neuer ‚Funktion

Safari 11 unter macOS High Sierra, Bild: Screenshot
Safari 11 unter macOS High Sierra, Bild: Screenshot

Apple möchte in Safari künftig vor unsicheren HTTP-Verbindungen waren, wie es derzeit Chrome bereits tut. Aktuell erprobt Apple eine entsprechende Benachrichtigung. Wann die Funktion allgemein eingeführt wird, ist aber noch unklar.

Apple experimentiert derzeit mit einer neuen Funktion in seinem Browser Safari. Dort soll der Nutzer künftig gewarnt werden, wenn er auf Seiten surft, die nicht via sicheres HTTPS aufgerufen werden. Aktuell wird dem Nutzer zwar angezeigt, wenn eine Seite verschlüsselt geladen wurde, falls nicht, erfährt er das aber nicht.

Googles Chrome dagegen warnt bereits seit Sommer diesen Jahres, wenn unsichere Webseiten aufgerufen werden.

Erprobung in Technology Preview

Sichere HTTPS-Seiten schützen die Interessen der Nutzer auf vielfältige Weise. So werden Transaktionen in Online-Shops sicher übertragen. Auch werden die Interessen von Nutzern in repressiven Ländern geschützt.

Daher hatte die Wikipedia ihre Landesausgaben auch bereits vor geraumer Zeit auf ein sicheres HTTPS umgestellt.

Apple hat die neue Funktion zunächst in die Safari Technology Preview implementiert, wo es mit neuen Features experimentiert.

Wann die Änderung in die allgemeinen Safari-Versionen auf Mac und iOS-Geräten Einzug hält, ist noch unklar, denkbar wäre aber ein Start im Herbst 2019.

Bereits zur WWDC 2016 hatte Apple angekündigt, künftig keine ungesicherten HTTP-Übertragungen mehr zuzulassen und auch alle App-Entwickler zu zwingen, nur noch sichere HTTPS-Verbindungen zu verwenden.
Später hatte das Unternehmen die Deadline dann aber immer wieder nach hinten verschoben.


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