Zu sicher: Entwickler verlassen den Mac App Store

Einigen Entwicklern ist der Mac App Store zu sicher.  Weil der Sandbox-Zwang sie einschränke, zieht ein weiteres Studio seine Apps ab.

Sicherheit - Schloss mit binären Zahlen - Symbolbild

Apple unternimmt viel, um iOS und Mac App Store zu sicher wie nur möglich zu machen, doch nicht immer trifft das bei den Entwicklern auf Gegenliebe. Kürzlich erst änderte Apple die Richtlinien im iOS App Store so, dass nachträglich keine Programmbibliotheken mehr nachgeladen werden können, MacNotes berichtete. Einige Entwickler waren darüber nicht sehr glücklich. Nun zieht St. Clair Software seine Apps aus dem Mac App Store zurück, weil er zu sicher ist.

Entwickler: Sandbox-Zwang schränkt zu sehr ein

Apps, die im Mac App Store angeboten werden, müssen Apples Sandboxing-Technologie nutzen, die den Zugriff auf Nutzerdaten einschränkt und viele Funktionen unmöglich mache.

Screenshot zeigt das Updates-Tab im Mac App Store mit neuem Yosemite-Design.

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Mac App Store - Updates-Tab im Yosemite-Design

Zudem sei die Wartezeit bei Updates oft zu lang, ein von iOS bekannter Vorwurf. Ebenfalls bekannt ist der Wunsch von Entwicklern Updates kostenpflichtig anzubieten, etwa zu einem speziellen Update-Angebotspreis. Ferner fehle die Interaktion zwischen Entwickler und Käufer im mac App Store, zumindest diese Baustelle adressiert Apple in iOS ab Version 10.3. In den letzten Jahren entschlossen sich einige prominente Entwickler ihre Apps nur noch direkt zu vertreiben. Im Gegensatz zur iOS-Plattform ist das am Mac noch recht bequem möglich.