Eddy Cue äußert sich zum Streit Apple vs. FBI

Eddy Cue hat in einem Gespräch mit Univision die Position seines Arbeitgebers im Streit mit dem FBI verteidigt. Dabei wurden im Wesentlichen die gleichen Argumente ausgetauscht, wie zuvor bei Tim Cook oder Craig Federighi.

FBI - Logo

Cue stellt klar, dass Apple gegenüber den Strafverfolgungsbehörden immer Auskunft gegeben hat, wenn es in der Lage dazu war. Im Fall des San-Bernadino-Schützen könne Apple aber die Informationen nicht bereitstellen.

Cue verglich den Wunsch des FBI mit der Herausgabe eines Türschlüssels für die Hintertür des eigenen Hauses. Da Apple den Schlüssel nicht besitzt, müsse man das Schloss auswechseln und einen Generalschlüssel anfertigen, der in den falschen Händen viel Schaden anrichten kann.

Zudem wies Cue darauf hin, dass die Regierungsbehörden nicht vertrauenswürdig seien. In den letzten Jahren hätten sie alleine fünf Millionen Fingerabdruck-Daten von Mitarbeitern verloren, sowie hunderte Millionen von Kreditkarten-Daten.

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Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 11. März 2016
  • Zuletzt aktualisiert am: 11. März 2016
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