Bill Gates: Apple sollte FBI im konkreten Fall helfen

Bill Gates, Bild: CBS

Der Microsoft-Gründer Bill Gates hat sich in der aktuellen Diskussion um die Forderung des FBI, Apple möge doch das iPhone 5c des Todesschützen aus San Bernadino entschlüsseln, auf die Seite der Strafverfolgungsbehörde gestellt.

Gates hat gegenüber der Financial Times angegeben, dass er der Meinung ist, dass es sich dabei um einen sehr konkreten Fall handele. Das FBI fordere von Apple keine allgemein gültige Lösung, sondern nur eine für diesen Einzelfall.

Bill Gates vergleicht den vorliegenden Fall mit solchen von Steuerhinterziehung, bei denen Banken ebenfalls um Auskunft gebeten werden. Apple sieht Gates in der Rolle der Bank, die um die CD mit den Daten ein Band schnürt und dann den Gesetzgeber informiert, dass es dieses nicht durchschneiden werde.

Der derzeitige FBI-Direkte James Comey hat sich ähnlich geäußert und von einem konkreten Anwendungsfall gesprochen, der von Apple nicht verlang, eine allgemein gültige Hintertür in iOS einzusetzen.

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Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 23. Februar 2016
  • Zuletzt aktualisiert am: 23. Februar 2016
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