Alexander Trust, den 18. November 2015

Apple-Patent zu blickgesteuerter Bedienung

Apple-Logo
Apple-Logo, Bild: Apple

Das US-Patent- und Marken-Amt hat ein weiteres Patent Apples veröffentlicht, bei dem Technologie zur blickgesteuerten Bedienung von Benutzeroberflächen thematisiert wird.

Das System, das in der Patentschrift beschrieben wird, richtet sich an Event-gesteuerte Eingaben, beispielsweise Pop-ups zur Autokorrektur oder Benachrichtigungen. Dabei handelt es sich in erster Linie um eine sehr einfache Funktion, nämlich die Verzögerung solche UI-Eingabemethoden: „Delay of display event based on user gaze“. Eine Verzögerung in dem Sinne, dass der Nutzer längere Zeit die Möglichkeit bekommt, sie zu bedienen, oder eben nicht. Bereit Anfang März wurde die Patentanmeldung veröffentlicht, Apple nun das Patent zugesprochen.

Ein praktisches Beispiel ist die Autokorrektur, die automatisch angezeigt wird, und aber schneller geschlossen würde, wenn der Nutzer nicht in einen Bereich mit dem zu korrigierenden Wort blickt. Ähnlich kann man sich vorstellen, dass Benachrichtigungen, zum Beispiel zum Beantworten von Nachrichten, länger auf dem Bildschirm angezeigt werden, wenn der Nutzer diese mit seinen Augen fokussiert.

Es ist unklar, wann und ob Apple eine solche Funktionalität in seine Benutzeroberflächen von iOS oder OS X einbaut, die zuletzt von ehemaligen Apple-Designern in der Kritik stand, frühe Design-Prinzipien über Bord geworfen zu haben.

Die Patent-Veröffentlichung trägt die Nummer 9,189,064. Als Erfinder werden Imran Chaudhri und Stephen O. Lemay genannt. Eingereicht hat Apple die Patentanmeldung bereits am 5. September 2012.


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