Walmart contra Apple Pay: Was zählt ist die Reichweite

In Konkurrenz zu Apple Pay betont nun Walmart, dass es wichtig sei, ein Bezahlsystem anzubieten, das weit verbreitet sei. Das Argument wirkt äußerst absurd und vorgeschoben.

iPhone 6 und iPhone 6 Plus mit Apple Pay

Das Konsortium rund um WalMart, Kmart, CVS und andere Einzelhändler in den USA hatte seine NFC-Terminals deaktiviert oder entfernt, damit Kunden Apple Pay nicht nutzen können. Nun gibt Walmart ein Statement dazu ab, in dem es heißt, dass es vor allem auf ein weit verbreitetes System darauf ankommt, damit Kunden einen Nutzen davon haben.

Apple Pay ist vergangene Woche in den USA gestartet und in über 220.000 Ladengeschäften verfügbar. Walmart und einige andere haben jedoch ihr eigenes Bezahlsystem geplant, weshalb sie den Zugang zu Apple Pay untersagen und dafür sogar bereits vorhandene NFC-Terminals wieder entfernen, und somit Kunden auch anderer Bezahloptionen berauben.

Walmart will eigene Lösung gegen Apple Pay forcieren

Gegenüber Business Insider hat Walmart nun angegeben, dass man seine Energie darauf verwende, ein Bezahlsystem zu programmieren, dass eine große Akzeptanz erhält, sicher ist und im Sinne der Kunden funktioniert. Diese Aussage klingt wie Werbung für Apple Pay. Doch CurrentC, das Bezahlsystem vom Walmart und anderen ist noch nicht einsatzfähig und zudem darauf ausgelegt Kundendaten zu speichern, um deren Einkaufsgewohnheiten auszuwerten.

„There are certainly a lot of compelling technologies being developed, which is great for the mobile-commerce industry as a whole. Ultimately, what matters is that consumers have a payment option that is widely accepted, secure and developed with their best interests in mind. MCX member merchants already collectively serve a majority of Americans every day. MCX’s members believe merchants are in the best position to provide a mobile solution because of their deep insights into their customers’ shopping and buying experiences.“
Walmart
Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 28. Oktober 2014
  • Zuletzt aktualisiert am: 28. Oktober 2014
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