Florian Schmitt, den 7. Juli 2013

Neue Fotos und Video zeigen angebliches Budget-iPhone

Billig-iPhone Modell von Techdy
Billig-iPhone Modell von Techdy

Techdy hat aus einem Rückenteil und einem Displaystück einen Nachbau des Budget-iPhones angefertigt und davon Fotos vorgestellt, und ein Video.

Der Zubehörlieferant Techdy formuliert, er sei in den Besitz des „Billig“-iPhones gelangt. Weder Fotos noch ein Video, das Techdy veröffentlichte, können das belegen. Im Video sieht man stattdessen die Gehäuserückseite und eine Display-Einheit, die nur ein Ersatzteil sein könnte.

Auf Fotos und im Video ist die vermeintlich Rückseite des Budget-iPhones in Weiß zu sehen, die wir so bereits aus anderen Fotos und aus Render-Grafiken kennen.

Techdy meint, dass sich das Budget-iPhone trotz des verwendeten Materials robuster anfühle als andere Samsung-Galaxy-Smartphones. Dies passt zur Aussage eines Pegatron-Vorstands, das „Billig“-iPhone sei nicht von minderwertiger Qualität.

Fehlende Bedienungselemente

Auffällig sind die fehlenden Lautstärkeregler und der SIM-Karten-Slot. Dies könnte daran liegen, dass das Modell während der Produktion entwendet wurde.

Techdy verkauft Android-Kopie

Techdy hat kurzerhand eine Kopie des angeblichen Chassis des Budget-iPhone hergestellt und verkauft diese mit einem Android-Betriebssystem unter dem Namen Basic Bear. Das Smartphone verfügt über eine Bärentatze auf dem Home-Button, ein 4-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1136 x 640 Pixeln, einen 1.7GHz Snapdragon 600 Prozessor mit vier Kernen, 2 GB RAM und 16 GB internen Speicher. Außerdem besitzt das Basic Bear eine 8 MP-Rückkamera mit LED-Blitz und eine 2-MP-Frontkamera. Zum Einsatz kommt ein 2300 mAh-Akku und Android 4.2 Jelly Bean. Ab dem 31. Juli soll das Basic Bear in fünf Farben für 199 US-Dollar erhältlich sein.

Der Verdacht liegt nahe, dass ein Hersteller nur auf der Aufmerksamkeitswelle reiten möchte. Wenn es sich um das „Original“-Design handeln würde, muss Techdy sicherlich mit Klagen wegen Urheberrechtsverletzung rechnen.

Via The Verge, engl.


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