Meldung zur WhatsApp-Stilllegung ein schlechter Scherz

Messenger, Bild: Bruce Mars

WhatsApp wird zum Januar seinen Dienst abschalten – diese Meldung kursiert zurzeit auf diversen Plattformen und sorgt für unterschiedlichste Reaktionen. Der als Kettenbrief formatierte Aufruf zur Weiterleitung an die eigenen Kontakte wurde inzwischen von offizieller WhatsApp-Seite als schlechter Scherz kommentiert.

Der Inhalt der gefälschten Nachricht fordert die Empfänger auf, die Nachricht weiterzuleiten. Bei Nichtbeachtung werde das Konto aus dem System gelöscht. Eine erneute Kontoaktivierung würde etwas kosten. Der Unterzeichner gibt sich mit dem fiktiven Namen „Jim Balsamico“ bekannt.

Alleine der Wortlaut dieser Meldung sollte den Lesern offenbaren, dass es sich hier um einen „Hoax“ handelt. Absender verschaffen sich immer wieder Aufmerksamkeit, indem diese Unwahrheiten über Social Networks verbreiten. Früher wurde diese Form des Spam vorzugsweise über E-Mails verbreitet. Inzwischen bieten Facebook oder WhatsApp geeignete Plattformen für diese „Kettenbriefe“. Diese sind meist mit Neuigkeitsinhalten und dringendem Handlungsbedarf auszumachen. Wer sich nicht sicher über die Echtheit einer empfangenen Nachricht ist, kann zum Beispiel auf Facebook diverse Seiten besuchen, die sich mit sogenannten Hoax-Meldungen beschäftigen, und die aktuellen Fälle aufklären.

WhatsApp weist im Dementi darauf hin, dass weder der Nachrichtendienst eingestellt werde, noch Kunden zu Zahlungen aufgefordert werden, bei denen es um Kontolöschungen oder dergleichen ginge.

WhatsApp war in jüngster Zeit wiederholt in die mediale Öffentlichkeit geraten. Erst gab es Sicherheitslücken im System, später folgte die Information, dass WhatsApp für Android-Nutzer zahlungspflichtig würde.

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Metadaten
  • Geschrieben am: 30. November 2012
  • Zuletzt aktualisiert am: 30. November 2012
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