Mobistar: Diebe stehlen über 3000 iPhones

iPhone 3GS schwarz (Vorderseite), Bild: Macnotes

In Belgien haben Einbrecher einen ansehnlichen Coup durchgeführt: Mindestens 3000 iPhones wurden dem Anbieter Mobistar aus dem niederländischen Lager einer Logistikfirma gestohlen. Gesamtwert: rund 2 Millionen Euro.

Die Diebe sind über eine Feuerleiter auf das Gebäude der Lagerhalle gelangt, berichten lokale Medien. Dort wurde ein Loch ins Dach gesägt und die iPhones herausgeholt. Die Durchführung des Diebstahls weist darauf hin, dass es sich nicht um Gelegenheitsdiebe gehandelt haben kann: Sie schienen genau wissen, wann die Geräte dort eingelagert wurden und wo sie sich befinden.

Der Diebstahl dürfte für Mobistar nicht nur finanziell ein Problem werden: Der Anbieter hat bereits seit Monaten mit einer Verknappung des Nachschubs zu kämpfen, vor allem das kleine iPhone 3GS war teilweise wochenlang ausverkauft. Der Stückpreis der Geräte liegt zwischen 575 und 675 Euro.

Glück im Unglück: Mobistar hatte bereits im Vorfeld alle Seriennummern vermerkt und wird diese in ihrem Netz bis auf Weiteres sperren. Des weiteren dürfte davon auszugehen sein, dass Mobistar die Seriennummern auch an Apple weitergibt, um die künftige Benutzung zu blockieren.

Wer in Zukunft also bei eBay und Co. auf der Suche nach einem iPhone ist, der sollte vorsichtig sein, wo er einkauft oder direkt auf vertrauenswürdige Quellen zurückgreifen.

Mehr über kg:

Erst Atari-Besitzer, dann ab Mitte der Neunziger Apple-User, angefangen mit einem Performa 5200, jetzt MacBook-Nutzerin.

Metadaten
  • Geschrieben am: 17. November 2009
  • Zuletzt aktualisiert am: 4. März 2021
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