FireWire 400 auf dem MacBook Pro zurück

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge liest man die Ankündigung Sonnets, die Firewire-Situation bei den neuen MacBook-Pro-Modellen wieder zum Besseren zu wenden. Mit einem günstigen Adapter lässt sich FW400-Peripherie an die verbaute FW800-Schnittstelle der neuen MBPs anschließen, wer mehr Schnittstellen braucht, wird mit einer ExpressCard bestens bedient. Nur: für das firewire-lose Macbook gibt es nichts.

MacBook Pro (2008), Bild: Macnotes

Der dort weggefallene Firewire-Port sorgte für Irritationen, aktuelle und zukünftige Workarounds, wirklich glücklich war jedoch niemand mit der Situation. Sonnett bringt nun gleich zwei Alternativen zum Anschluss von Firewire-Peripherie, nur eben bislang ausschließlich für das Macbook Pro.

Für das MBP gibt es zum einen den 6-to-9-pin-Adapter, der einen FireWire 800-Port für FireWire 400-Geräte nutzbar macht. Zum Adapterkabel ist die 8,90-Euro-Lösung sicher eine Alternative – nur dürften sich in der Zwischenzeit die User mit entsprechender Hardware und Peripherie bereits versorgt haben.

Mit weiteren FireWire-Ports über den ExpressCard/34-Slot des Macbook Pro versorgt die ExpressCard/34 den Anwender mit wahlweise zwei Firewire400- oder einen Firewire800-Port mehr am Rechner. Treiber seien keine notwendig, die Karte kann auch mit Windows-Notebooks verwendet werden. Mit 54 Euro kommt sie zu einem ebenfalls günstigen Preis – beispielsweise Pixelas Firewire via USB-Port-Lösung kostet immer noch über 100 Euro und ist nach wie vor nur für Windows erhältlich. Sonnetts Produkte können im Mac-Fachhandel bezogen werden, die Distributorenliste für Deutschland auf der Webseite ist leider leer.

Bleibt zu konstatieren, dass für die Macbook-Eigner nichts nachzukommen scheint – dort ist die Schnittstellenlage mangels Kartenslot und USB-Monokultur auch eine etwas andere.