Freescale zeigt Netbook mit OS X, kommen wird Ubuntu

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Die Netbook/Tablet-Gerüchte reißen nicht ab: Chiphersteller Freescale verwendete in einem Pressebriefing das Bild eines Tablet/Netbooks, auf dem offensichtlich Mac OS X lief. Auf der Basis des so angekündigten i.MX51-Chips mit ARM-Prozessorkern will Freescale jedoch Linux-Netbooks fertigen lassen: Spekulationen über eine Kooperation mit Apple seien falsch.

Der Fluch des schicken Designs? Offenbar macht es sich auch in Pressemeldungen hervorragend, kommende Hardware mit einer Apple-Oberfläche auszustatten, auch wenn eine solche nicht kommen soll. Laut heise soll im zweiten Halbjahr 2009 mit der Produktion des Freescale-Chips beginnen, der anschließend in Netbooks verbaut werden soll. Auf denen soll aber Linux laufen, Freescale empfiehlt Ubuntu.

Ansonsten scheint die Designstudie durchaus für Apple-Software passend: Freescale verspricht Netbooks mit Akkulaufzeiten von um die acht Stunden. Zur i.MX-Plattform wird dazu ein Accelerometerchip geboten sowie ein Touchscreen-Controller. Sparsam ist man mit den Anschlüssen beim Gerät: nur Kopfhörerbuchse und zwei USB-Ports sind erkennbar.

Aufklärung wird auf der Macworld Expo noch nicht zu erwarten sein: Freescale will die neuen Chips aber auf der CES vorstellen, die am Donnerstag in Las Vegas beginnt.

Mehr über rj:

Berufsbedingt auf iPhone und Macbook Pro gewechselt und pflegt seitdem ein stetig wachsendes Faible fürs iPhone wie auch eine gewisse Distanz zum Macbook. Nutzt ungeniert auch Linux und Windows, was ihn nicht davor schützt, gelegentlich Fanboy geschimpft zu werden.

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  • Geschrieben am: 5. Januar 2009
  • Zuletzt aktualisiert am: 2. März 2021
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