OpenCL hält Apple einige Türen offen

kg, den 16. Dezember 2008
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Apples Weg hin zu besserer Mac-Performance könnte sie zumindest vorübergehend an NVIDIA binden: Bisher ist dieser Hersteller nämlich der einzige, der OpenCL-Unterstützung bietet.

Durch die OpenCL-Technologie soll in Snow Leopard noch mehr aus den Grafikkarten herausgeholt werden können. Der offene Standard, von dem Entwickler künftig Gebrauch machen können, erlaubt es, bestimmte rechenintensive Aufgaben auf die vorhandene GPU umlagern zu können. Vorteil: Die CPU wird weniger ausgelastet und bietet Kraft für andere Dinge.

Aktuell unterstützen aber nur die NVIDIA-Grafikchips OpenCL, AMD hat aber bereits angekündigt, den Standard bald auch zu unterstützen. Ein entsprechendes Development-Kit soll Anfang des nächsten Jahres kommen.

Bisher stammen die Grafikprozessor-Treiber für die von Apple verbauten Grafikkarten von Apple selbst, welche aber die Möglichkeiten eben jener Karten nicht voll ausreizen. Auch wenn die Integration in den neuen Unibody-MacBooks überraschend gut ist, kann immer noch ein bisschen mehr aus den Karten herausgeholt werden.

Die Integration von OpenCL löst für Apple mehrere Probleme: Erstens ist es herstellerneutral, es muss nicht für jede Grafikkarte eine einzelne Implementierung hergestellt werden. Außerdem kann Apple zukünftig sowohl NVIDIA- als auch AMD-Chips verbauen und bindet sich somit nur kurzzeitig an einen speziellen Hersteller.


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