iPhone 4G: Gerüchte um Video, HD, 128GB Speicher und hohe Akkulaufzeiten

Flach und silberglänzend, so sieht nach einem Bild eines angeblichen Prototypen die kommende iPhone-Generation aus, deren inneren Werte The Infinite Loop erfahren haben will. 128GB Speicher, 840x560 Pixel Auflösung, 5 Megapixel-Kamera und die Möglichkeit zur Videotelefonie sind Hausnummern. Erwartet wird das Gerät, wie sollte es auch anders sein, "vielleicht 2009".

iPhone 3G, Bild: Apple

Man solle mit chinesischen Quellen vorsichtig sein, schreibt The Infinite Loop, die lagen indes oft richtig in der letzten Zeit – der „Brick“ wanderte so ins Netz und schon damals wurde attestiert, dass Apple mit dem Bewahren von Geheimnissen nicht mehr so zurechtkommt wie noch vor ein paar Jahren. Unrealistisch klingen die angesprochenen Features der kommenden iPhone-Generation auch nicht. Auch wenn insbesondere die Akkulaufzeit sensationell klingt. 450 Stunden Standby-Zeit, acht Stunden Gesprächszeit mit 3G-Netzen und deren 15-20 bei 2G-Technologie: damit wird die bisherige iPhone-Energiereserve praktisch deklassiert.

Zwei Kameras soll das künftige iPhone haben: 5 Megapixel in der „normalen“ Kamera, deren 3 in einer frontmontierten Kamera, die auch Videotelefonie ermöglichen soll (und damit auch native Video-Aufnahmefunktionen aufs iPhone bringt).

Ein ARM-Prozessor und erstaunliche 128 GB Samsung-Speicher sei in den Prototypen verbaut. Erwartet werden kleinere Speichergrößen für die Consumerversion, aber wenn sich das iPhone als mobile Video- und Game-Plattform weiter durchsetzt, werden auch die 128 GB keine schlechte Idee sein. Bei einer Auflösung von 840×560 Pixeln bewegt sich das kommende iPhone in HD-Videobereichen, und die brauchen auch etwas mehr Speicherplatz.

Wie gesagt: alles mit Vorsicht zu genießen. Auf den ersten Blick scheint der Prototyp aber eine runde Sache zu sein – mit den erstaunlichen Akku- und Laufzeitwerten würde Apple Maßstäbe setzen. Video-Auflösung und Kameraausstattung wären vollkommen State of the Art, Abwärtskompatibilität wird erwartet: Snow Leopard bringt eine Darstellungstechnik mit, die unabhängig von physikalischen Bildschirmauflösungen funktioniert, die soll auch auf dem neuen iPhone im Einsatz sein.