Den Mac reinigen: So geht’s!

MacBook Pro (10/2008), Bild: Apple

So schön und stylisch Apple-Rechner auch immer sein mögen, je nach Modell und Benutzungsintensität werden Gehäuse und andere Bauteile nach einiger Zeit dreckig und unansehnlich. Das trifft vor allem für die Notebooks zu, die regelmäßig herumgetragen werden.

Gerade bei den älteren weißen Modellen (z. B. iBook, MacBook) musste ich immer wieder feststellen, dass vor allem die Außenhülle hässliche dunkle Flecken bekam. Und bei den Displays sind nicht immer einfach. Passt man einmal nicht genau auf, hat man fleckige Abdrücke der Tastatur im Display. Wie aber reinigt man die Hardware am besten, ohne dabei etwas kaputt zu machen?

Den Mac reinigen

Die Tipps, die Apple selbst gibt: Im ausgeschalteten Zustand feucht abwischen. Hilft meist leider nur bedingt bis gar nicht, gerade bei den Gehäusen bleibt der Großteil der Flecken einfach, wo er ist. Zu kaufen gibt es unter anderem alkoholhaltige Reiniger, die Abhilfe schaffen. Es muss aber kein teurer Reiniger sein, es reicht meist vollkommen aus, in der Apotheke ganz normalen Alkohol zu kaufen.

Bei der Reinigung mit Alkohol ist allerdings Vorsicht geboten: Gerade bei der alten MacBook-Serie kann der Alkohol die Displaybeschichtung angreifen und auch zerstören. Für die Reinigung der Tastatur, der Handablagen und dem Gehäuse wirkt Alkohol in Verbindung mit Wattepads allerdings Wunder. Er löst Rückstände und hinterlässt im Optimalfall eine reinweiße Fläche.

Bei den aktuellen Notebooks reicht übrigens ein Mikrofasertuch aus, um Nutzungsspuren zu beseitigen. Glücklicherweise nimmt das Alu den Dreck praktisch gar nicht an.

Für die Reinigung der Displays lohnt sich der Kauf von Mikrofasertüchern. Es müssen gar nicht die Teuersten sein, es reichen schon Günstige aus dem Drogeriemarkt. Die entfernen Fingerabdrücke und Staub zuverlässig, ohne selbst zu fusseln und lassen sich zudem so weit auswringen, dass nur ein Hauch von Feuchtigkeit auf die Hardware kommt.

Und da auch Zubehörteile wie Kabel beim Transport dreckig werden, werden bei mir die Kabel regelmäßig durch ein Mikrofasertuch gezogen. Manchmal wundert man sich, wie viel Dreck sich dabei löst.

Und wenn die Mighty Mouse mal hakt, hilft manchmal schon ein sauberes Blatt Papier, auf dem man den Scrollball herumrollt. Sollte das noch nicht helfen, lohnt sich ein Blick in unser Tutorial zur Reinigung der Mighty Mouse.

Mehr über kg:

Erst Atari-Besitzer, dann ab Mitte der Neunziger Apple-User, angefangen mit einem Performa 5200, jetzt MacBook-Nutzerin.

Metadaten
  • Geschrieben am: 28. November 2008
  • Zuletzt aktualisiert am: 2. März 2021
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