Neue Notebooks: In Deutschland nicht verfügbar

MacBook Pro (10/2008), Bild: Apple

Während es aus den USA bereits erste Meldungen gibt, dass die neuen Notebooks in einigen Apple Stores schon ausverkauft sind, scheinen in Deutschland noch gar keine Geräte oder nur in homöopathischen Dosen eingetroffen zu sein.

Das Gravis-Geschäft in München hat zum Beispiel noch gar keine Geräte bekommen, so dass dort noch die alten Modelle ausgestellt sind. Auf Nachfrage bei einem Verkäufer wann denn die neuen Notebooks verfügbar sein würden, wurde eine Zeitspanne zwischen ein und drei Wochen genannt. Allerdings sei eine Woche recht optimistisch, so dass man eher mit zwei bis drei Wochen rechnen müsse. Und dann werde man zunächst auch nur vereinzelt ein paar Geräte haben.

Ein Anruf bei Cyberport in Dresden brachte ähnliche Erkenntnisse. Beim jeweils kleinen Modell des MacBooks bzw. MacBook Pros rechne man mit einer Lieferung um den 23. Oktober herum. Die besser ausgestatteten Modelle sollen sogar erst ab dem 30. Oktober zu haben sein.

Nicht viel besser schaut es bei den Online-Händlern aus. So gibt Arktis als möglichen Liefertermin für das MacBook Pro den 28. Oktober an. Bei Mactrade gibt man erst gar keinen Liefertermin an und beschränkt sich auf ein „Kurzfristig verfügbar“.

Immer wieder Lieferschwierigkeiten

Immer wieder kam es in den letzten Jahren nach der Neuvorstellung von Produkten zu Lieferschwierigkeiten bei Apple. Letzter Höhepunkt der Start des iPhone 3G, welches in Deutschland bereits am ersten Tag mehr oder weniger ausverkauft war. Zwar rühmte Tim Cook während der Keynote zum Spotlights-on-Notebooks-Event den in den letzten Jahren stark gestiegenen Marktanteil des Macs, aber dass sich das gesteigerte Interesse am Mac auch bei der Anzahl der Erstproduktion eines neuen Geräts niederschlagen sollte, scheint sich in Cupertino noch nicht herumgesprochen zu haben.

Ein Gutes hat die fehlende Verfügbarkeit der neuen Geräte vielleicht dennoch. So können glühende Matt-Display-Verfechter (und alle anderen natürlich auch) vielleicht noch das ein oder andere Schnäppchen machen, denn die „veraltete“ MacBook- und MacBook-Pro-Baureihe wird in vielen Geschäften mit satten Preisabschlägen abverkauft. Da sind momentan Nachlässe von bis zu 500 Euro drin.

Mehr über ml:

Dipl.-Informatiker mit Schwerpunkten: Betriebssysteme, Softwaretechnologie. Hat zu Hause ein richtiges kleines Mac-Museum.

Metadaten
  • Geschrieben am: 16. Oktober 2008
  • Zuletzt aktualisiert am: 2. März 2021
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