Apple spendet an Hochwasser-Opfer in Deutschland, Belgien und den Niederlanden

Apples Geschäftsführer Tim Cook kündigte auf Twitter an, dass das Unternehmen den Hochwasser-Opfern in Deutschland, Belgien und den Niederlanden über Hilfsorganisationen spenden zukommen lassen wird.

Tim Cook auf einem Apple-Event 2020, Bild: Apple

Das Unternehmen spendet regelmäßig, wenn Naturkatastrophen auf der ganzen Welt stattfinden. Es wird auch regelmäßig von Leuten dafür kritisiert, die darin lediglich ein Image-Marketing sehen, das Apple von der Steuer absetzt. Es ist gut, dass Apple sich dennoch nicht davon abbringen lässt.

Hochwasser in den vergangenen Tagen

Wegen des Tiefdruckgebiets Bernd kam es zu teils heftigen Regenschauern mit bis zu 200 Litern Niederschlag pro Kubikmeter pro Sekunde. Besonders hart traf es in Deutschland Teile Nordrhein-Westfalens und von Rheinland-Pfalz. Es gibt zur Stunde deutlich über 150 Todesopfer und noch immer Gegenden, in denen das Trinkwasser verunreinigt ist und die Infrastruktur nicht vollständig funktioniert.

Auch wir wurden an unserer Adresse evakuiert, da wir im Einzugsgebiet der Rurtalsperre und deren Folgetalsperren liegen. Rund 400 Meter von hier fließt das Flüsschen „Rur“ entlang. Bilder, die wir aus urheberrechtlichen Gründen, nicht zeigen können, schildern dennoch das Ausmaß, wie viel Glück wir gehabt haben. Die verlinkte Aufnahme entstand wenige hundert Meter von unserer Adresse. An der Stelle, die auf dem Bild zu sehen ist, fahren wir sonst mit dem Fahrrad entlang oder gehen spazieren. Nur am vergangenen Wochenende konnte man dort nicht mehr stehen.

In der Umgebung liefen vielerorts Keller voll und wurden Straßen überflutet. Man evakuierte Kindergärten und Pflegeheime, sperrte Autobahnteilstücke wegen Überflutung und manche Ortseinfahrt ebenso, die über unterspülte Brücken führte. Erst mit ein wenig Abstand wird einem bewusst, dass man wieder ein wenig Zeit geschenkt bekommen hat.

Entsprechend positiv fassen wir den Tweet von Apples Chef auf.