Firefox-Entwickler Mozilla: Freut Euch über Apples Anti-Tracking-Maßnahmen

Firefox, Bild: Mozilla

Eigentlich wollte Apple bereits 2020 damit beginnen. Doch wegen anfänglicher Kritik verschob Apple den Startschuss. Ein anonymes Token, mit dem App-Entwickler Nutzer über Apps hinweg den Nutzer nachverfolgen können, und damit den Erfolg vor allem von Werbekampagnen nachvollziehen können, wird dann nur noch auf ausdrücklichen Wunsch des Nutzers zugelassen.

Apple nimmt 2021 Änderungen vor

Ein „Random Advertising Identifier“, ein anonymes Token zur Nachverfolgung von Nutzern über Apps hinweg, wird ab Anfang 2021 nur noch auf ausdrücklichen Wunsch des Nutzers zugelassen. Öffnet dieser eine App, kann er entscheiden, ob dieses Token zugelassen wird, oder nicht.

Mark Zuckerberg sorgt sich um Außenwirkung

In so einem Fall veröffentlicht Apple dann eine Meldung, die den Nutzer informiert, dass App XY, beispielsweise Facebook, versucht ihn über das Token nachzuverfolgen. Für Mark Zuckerberg, den Facebook-Chef, ist das schlecht fürs Geschäft. Er fürchtet, dass Nutzer alleine wegen dieser Meldung ein völlig falsches Bild des Unternehmens bekommen könnten.

Es sind aber nicht nur die anderen großen Tech-Konzerne, die sich daran stören, sondern auch Werbetreibende überall. In Frankreich reichten Verlage sogar eine Kartellbeschwerde deswegen ein.

Mozilla: Verbraucher sollen Apple unterstützen

Mozilla hingegen hat nun extra eine Website ins Leben gerufen, auf der es Verbraucher dazu ermuntert, Apple auf die Schulter zu klopfen. Man sammelt virtuell Unterschriften. Jeder soll an dieser Petition teilnehmen, um am Ende Apple dazu zu bewegen, die Entscheidung vorzuziehen. Denn es sei eine gute Entscheidung für den Verbraucher.