Android-Konkurrenz lobt iPhone SE

iPhone SE (2020), Bild: Apple

Android Police lobt Apples iPhone SE. Im Test wünschen sich die Redakteure, dass es nur ein Android-Smartphone in dem Preissegment gäbe, dass annähernd so gute Leistungsdaten aufweist.

Tatsächlich ist Apple mit dem iPhone SE ein guter Wurf gelungen. Allerdings wird, wenn das Unternehmen aus Cupertino den Veröffentlichungszyklus beibehält – drei Jahre zwischen der ersten und zweiten Generation – der Lack irgendwann Kratzer bekommen. Denn was heute noch toll ist, ist es im nächsten Jahr weniger und dann eben noch weniger.

Was die Konkurrenz am iPhone SE lobt?

Android Police ist sich einig, dass das Preis-Leistungsverhältnis bei Apples iPhone SE der zweiten Generation stimmt. Das Gerät verfügt über eine gute Kamera. Der Prozessor indes liegt auf einem Level mit Flaggschiff-Geräten. Zudem sei die Verarbeitung hochwertig und fühle sich nicht an wie ein Mittelklasse-Smartphone.

Das kabellose Laden und die Wasserdichtigkeit seien Features, die man bei Mittelklasse-Android häufig auch nicht finde. Die Aussicht auf fünf Jahre und mehr mit Updates sei ein Kaufargument und darüber hinaus gibt es viele weitere.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Doch Android Police lobt das iPhone SE eben nicht nur über den Klee, sondern hat auch Dinge auszusetzen. Das Smartphone nutzt „natürlich“ das falsche Betriebssystem und der Akku im Gerät kann nicht überzeugen, vor allem wenn man das Smartphone stärker in Beschlag nimmt. Die Bildschirmauflösung sei für ein 2020er Gerät eher niedrig und dass das Smartphone weder einen Klinkenstecker noch USB-C bietet, ist den Testern ebenfalls aufgestoßen.

iPhone SE seit Mitte April

Ab 479 Euro kann man das iPhone SE kaufen, mit 64 GB Speicher. Varianten mit 128 und 256 GB gibt es außerdem gegen Aufpreis. Apple veröffentlichte das Gerät Mitte April. Das Smartphone nutzt weiterhin Touch ID und verzichtet auf Face ID. Das ist manchen Käufern aber ganz recht.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 8. Juni 2020
  • Zuletzt aktualisiert am: 8. Juni 2020
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