Apples iPhone bei Volkszählung beteiligt

iPhone 8 und iPhone 8 Plus, Bild: Apple

Anders als in den Vorjahren kommen keine Papiervorlagen mehr zum Einsatz. Stattdessen setzt die US-Volkszählungsverwaltung auf Apples iPhone 8. Die „Mitarbeiter“, die die Befragung US-weit durchführen, werden dazu mit einem iPhone 8 ausgestattet. Sie gehen von Tür zu Tür und nehmen die Volkszählung durch.

iPhones geliehen, Software entwickelt

Die Interviewer für die Volkszählung erhalten gewöhnliche iPhone 8. Die Volkszählungsverwaltung entschied sich dazu, die Geräte nur zu „leihen“. Die insgesamt 500.000 iPhones stellt die Firma CDW-G aus Illinois bereit.

Die Verantwortlichen sollen sich für das iPhone entschieden haben, weil es einen Grad an Gewohnheit und Sicherheit zugleich bietet.

Apple gebauchpinselt

Natürlich fühlt sich Apple gebauchpinselt, dass die Wahl auf das eigene Gerät entfiel. Ein Apple-Sprecher gab gegenüber CNET an, dass man stolz darauf sei, dass die US-Volkszählungsverwaltung sich für das Smartphone aus Cupertino entschied.

Die Volkszählung soll im August 2020 ihr Ende finden. Dann werden die iPhones zurück zum Verleiher geschickt. Der löscht die Daten darauf und wird sie für ähnliche Zwecke wiederverwenden.

Willkommen in der Neuzeit

Erstmals führen die Verantwortlichen die Volkszählung in den USA tatsächlich mit „digitalen“ Mitteln durch. 2010 sollten ursprünglich PDA von HTC zum Einsatz kommen. Die Pläne dafür gehen zurück auf das Jahr 2006. Doch 2008 entschied man sich dazu, von der Verwendung der Gerät Abstand zu nehmen. Also führten die sogenannten „Enumeratoren“ 2010 die Volkszählung doch noch mit Stift und Papier durch.