Will Apple Satelliten ins All schicken?

Satellit, Bild: CC0

Wow. Ein Netzwerk aus Satelliten, die Apple gehören, und alle iPhone-Nutzer mit Daten versorgen?

Das Netzwerk, um sie zu knechten?

Ist das Apples Ultima Ratio im Kampf gegen Bespitzelung durch Staatsorgane?

Oder ist das der Versuch, einen Flaschenhals in der Netzwerktechnologie zu überkommen?

Vielleicht ist es aber auch die Erfüllung vieler Dystopien und am Ende nur der Anfang von einer Überwachungsinfrastruktur, die zu Szenarien wie in Romanen und Videospielen führt.

In jedem Fall könnte Apple auf die Weise auch die Abhängigkeit von Infrastruktur von Fremden wie Google, Amazon und Microsoft reduzieren.

Baut Apple Satelliten oder Anwendungen?

Bloomberg zufolge soll Apple nicht daran interessiert sein, eigene Satelliten zu entwickeln. Vielmehr möchte der iPhone-Hersteller Technologie zur Kommunikation mit und in Satelliten entwickeln.

Was möchte Apple damit?

Über die Ziele Apples ist nichts bekannt. Es heißt, das Unternehmen könnte damit zum Beispiel seine Karten-App noch genauer machen.

Es könnte aber auch Daten direkt auf die Geräte der Nutzer senden, ohne den Umweg des Mobilfunknetzwerks.

Auch könnten die Geräte über diesen Kommunikationskanal direkt miteinander kommunizieren. Selbst als „Backup“-Plan könnte das System fungieren und auch dann Telefonie und Nachrichten erlauben, wenn das Mobilfunk-Netzwerk ausfällt.

Apple stellt bekannte Mitarbeiter ein

Bloomberg erläutert zudem, dass der Konzern aus Cupertino für das Projekt sehr namhafte Mitarbeiter eingestellt hat.

Die ehemaligen Skybox Imaging Mitarbeiter Michael Trela und John Fenwick sollen Apples Projekt leiten. Sie waren davor auch für Googles Satelliten- und Raumschiff-Abteilung verantwortlich. Von Aerospace kommt Ashley Moore Williams. Zudem wurden weitere zentrale Figuren aus dem Sektor kabellose Netzwerke und anderen angeheuert.