Wladimir Putin vertraut auf Windows XP

Wladimir Putins Büro im Kreml, Bild: Kremlin.ru

Russland hinterm Mond?

Während Apple in seiner Serie „For All Mankind“ tatsächlich eine Zukunft in der Fiktion zeichnet, in der die Russen zuerst auf dem Mond waren, scheint sie die Realität einzuholen.

Denn auf Bildern des Kreml ist zu sehen, dass die Regierung ein veraltetes Betriebssystem für seine Computer einsetzt. Für Windows XP veröffentlichte Microsoft zudem seit bereits fünf Jahren keine Updates mehr.

Kein Vertrauen in andere OS

Lebt man in Russland aber wirklich hinterm Mond? Denn der Eindruck verfügt nämlich noch einen weitere Facette.

Denn in Moskau setzt man das Betriebssystem sogar an vielen Stellen ein, aus dem Grund, dass es die letzte Veröffentlichung ist, der man „über den Weg traut“. Neuere Betriebssystem sieht man als Sicherheitsrisiko an. Entsprechend kommen sie an sensiblen Orten und auf Rechnern, auf denen womöglich Staatsgeheimnisse gespeichert sind nicht zum Einsatz. Das gilt auf für Wladimir Putins Büro.

Astra kommt

Im Hintergrund arbeitet Russland jedoch an der Umrüstung der eigenen IT auf eine „eigene“ Version von Linux, die man Astra nennt.