Knackgate: Apples MacBook Pro 16 Zoll mit Störgeräuschen

Das neue 16 Zoll MacBook Pro, Bild: Apple

Berichte über Knacken bei MacBook Pro 16 Zoll.

In passenden Foren und in den sozialen Medien gibt es Hinweise auf Störgeräusche bei Apples unlängst veröffentlichten Pro-Laptop. An diesem Knacken der Lautsprecher litten in den vergangenen Jahren viele von Apples Laptops.

Wir wissen nicht, wie viele Leute tatsächlich über das Problem klagen. Es gibt allerdings bereits Einträge in Apples Support-Foren. Außerdem sind die Hinweise nicht konsistent und das Problem offenbar auch nicht. So gibt es Berichte, das es zwar ein Knackgeräusch gibt, aber eben nur ab und zu und nicht dauerhaft. Ursachen dafür lassen sich aus den Meldungen auch nicht ableiten.

Knacken selbst im Apple Store?

Besonders tragisch: Berichten zufolge sollen auch Ausstellungsgeräte in Apple Stores mit den Knackgeräuschen zu kämpfen haben.

Während wir das „Wie“ (noch) nicht beantworten können, gibt es aber eine Antwort auf die Frage nach dem „Wann“. Denn oft tritt das Knacken auf, wenn man die Audio- oder Videowiedergabe unterbricht und dann an einer anderen Stelle fortsetzt. Das Problem tritt außerdem auf, wenn man die Wiedergabe komplett beendet.

Knackgeräusche beim MacBook Pro 16 Zoll im Video

Auf YouTube veröffentlichte der Nutzer „gymnast79“ ein Video. Darin zeigt er das Problem vor laufender Kamera.

Daneben gibt es aber noch ein weiteres Video, das das Problem in die Nähe von Final Cut Pro X 10.4.7 rückt. Arbeitet Apple womöglich schon an Version 10.4.8, um das Problem zu beheben?

Gibt es eine Lösung?

Manche Nutzer sehen QuickTime als Lösung. Die Wiedergabe-App müsst Ihr zunächst öffnen, und dann eine Audio-Aufnahmen starten, ohne aber tatsächlich etwas auszunehmen. Beendet dann die Aufnahme, lasst aber die App im Hintergrund geöffnet. Dies soll bei manchen Nutzern die Knackgeräusche eliminiert haben.

Andere Nutzer öffneten YouTube oder SoundCloud im Browser und ließen den Tab geöffnet. Auch das soll die Knackgeräusche beendet haben.

Wenn man die Zeit zurückdreht, dann hatten auch andere Apple-Laptops diese oder ähnliche Probleme. Das MacBook Pro aus 2017 blieb nicht davon verschont. Auch 2016er Modelle waren betroffen und sogar Geräte 2007 mit OS X Tiger. In vielen Fällen konnte ein Software-Update das Problem beheben. Hoffen wir, dass es auch in diesem Fall so funktionieren wird.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 6. Dezember 2019
  • Zuletzt aktualisiert am: 19. März 2021
  • Wörter: 338
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