Apples nächste Magic Mouse ein All-in-One-Gerät?

Magic Mouse 2, Bild: Apple

Patent verrät Geheimnisse über Apples Idee von Computermaus

Unter der Nummer 10,496,187 veröffentlichte das USPTO nun ein Patent Apples, das folgende Idee beschreibt:

„Domed orientationless input assembly for controlling an electronic device“. (Apple)

Apple reicht das Patent bereits am 25. September 2017 ein. Es wurde dem iPhone-Hersteller nun am 3. Dezember „genehmigt“. Nach der Veröffentlichung der Patentschrift haben Dritte noch zeitlich begrenzt die Möglichkeit der Idee zu widersprechen.

Die „Kuppel“-Maus?

Wie man den Skizzen entnehmen kann, handelt es sich bei dem Eingabegerät um eines, das kuppelförmig von überall her mit der Hand ergriffen werden kann. Auf einem Fuß ist passend ein drehbarer Deckel angebracht.

Das Eingabegerät erinnert an eine Computermaus ohne Tasten. Stattdessen könnt Ihr die Oberfläche des Geräts überall anfassen und damit auch entsprechend etwas auslösen.

In voller Größe (57 kB) herunterladen .
Skizze aus Patent 10,496,187, Bild: Apple, USPTO
 

Wischen, Drehen, Drücken, Pressen…

Ähnlich wie bei der Magic Mouse könnt Ihr auf der Oberfläche Wischgesten ausführen.

Aber Ihr könnt eben auch das Gerät selbst drehen. Denn die Oberfläche ist wohl nur aufgesetzt. Das fühlt sich vermutlich ein wenig an, als würde man einen Lautstärkeregler drehen, und damit Aktionen beim Videoschnitt (Bild für Bild) oder der Audiobearbeitung (sekundengenau) kontrollieren können.

Ihr könnt das Eingabegerät aber auch pressen, wie einen Wutball, und aber ebenso von oben darauf rumdrücken, wie bei einer gewöhnlichen Maus. Oder Ihr tippt einfach nur auf die Oberfläche.

Diese Bedienmöglichkeiten kann man auch miteinander kombinieren. So entstehen komplexe Bedienkonzepte, die vor allem in professionellem Kontext nützlich sein können.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 5. Dezember 2019
  • Zuletzt aktualisiert am: 19. März 2021
  • Wörter: 261
  • Zeichen: 2083
  • Lesezeit: 1 Minuten 8 Sekunden