Von Jonny Random am 06.06.2019 (letztes Update: 04.06.2020).

Wearables: Apple legt bei AirPods, Apple Watch und Beats deutlich zu

Apple WAtch Series 4 - Apple
Apple WAtch Series 4 – Apple

Apple hat im ersten Quartal des Jahres ausnehmend viele Wearables verkauft. Der Absatz von AirPods, Apple Watch und Beats kletterte um gut die Hälfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Apples Geschäft mit dem iPhone stand wie berichtet zugegeben zuletzt über längere Zeit unter einigem Druck: Vor allem in China, aber auch in den USA war und ist die Nachfrage rückläufig bis geradeso konstant. Bei Wearables sieht die Lage aber anders aus: Hier werden weiter üppige Wachstumsraten verzeichnet und das beflügelt auch die Verkäufe von Apple.

Top5 Wearables weltweit - Infografik - IDC

Top5 Wearables weltweit – Infografik – IDC

Das Unternehmen setzte im ersten Quartal 2019 rund 12,8 Millionen Wearables ab, zu dieser Einschätzung gelangten die Marktforscher von IDC. Für die Analysten zählen Apples AirPods, die Apple Watch und die verschiedenen Kopfhörer der Beats-Familie in die Kategorie Wearables.

Apple konnte mit diesen Absatzzahlen einen Marktanteil von rund 25,8% weltweit halten.

Apple bleibt bei Wearables an der Weltspitze

Beachtlich ist das Wachstum der Verkäufe, Apple konnte hier im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 50% zulegen.

Damit bleibt Apple nach wie vor die unangefochtene Nummer eins bei Wearables, wenn auch die Konkurrenz auf dem Weg und guter Dinge ist. Auf dem zweiten Platz folgt mit noch recht deutlichem Abstand der chinesische Anbieter Xiaomi, das Unternehmen konnte rund 6,6 Millionen Einheiten absetzen. Xiaomi ist vor allem mit den günstigen, aber recht vielseitigen Me-Bändern erfolgreich. Hinter Xiaomi auf dem dritten Platz folgt Huawei mit rund sechs Millionen verkauften Geräten.

Die Hersteller Samsung und Fitbit folgen dann auf den Plätzen vier und fünf, sie setzten 4,3 respektive 2,9 Millionen Einheiten ab.

Insgesamt ist der Weltmarkt für Wearables weiter deutlich auf Wachstumskurs: In Q1 2019 wurden rund 49,6 Millionen Einheiten verkauft, das ist ein Plus von rund 55,2% im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres.

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