macOS ohne iTunes? Apple soll Musik, Podcasts und filme in drei neue Apps auslagern

Logo von iTunes
Logo von iTunes

Apple könnte schon in der nächsten Hauptversion von macOS iTunes in Rente schicken. Die mächtige Multimedia-Anwendung ist schon seit Jahren vielen Anwendern ein Dorn im Auge. Möglicherweise orientiert sich Apple bei der Verwaltung von Mediendateien künftig mehr in Richtung iOS.

Die Tage von iTunes sind möglicherweise gezählt: Schon das nächste große Update von macOS könnte das Schicksal der Software besiegeln, die seit Jahren sowohl Musik, Filme, Podcasts und auch Dateien verwaltet, die vom Mac auf das iOS-Gerät geschupst werden.

Den ersten Schritt zur Abwicklung von iTunes hat Apple bereits unternommen, indem es den App Store für iOS aus iTunes entfernte und ihn nur in einer Sonderversion beibehalten hat, die unregelmäßig mit Updates versorgt wird. Nun ist es mit dem Saurier aus den Anfangstagen des iPod womöglich bald ganz vorbei.

Separate Apps für Podcasts und Musik

Ein bekannter Entwickler, der in der Vergangenheit bereits wiederholt zutreffende Prognosen über die Entwicklung von iOS machte und sich auch auf die Auswertung von Betas trefflich versteht, twitterte unlängst über seine Beobachtungen von Apples Entwicklungen bei macOS.

Seiner Einschätzung nach werde das Unternehmen schon in macOS 10.15 eine separate App für Musik und eine für Podcasts präsentieren. Bücher liest der Nutzer schon seit je her in der Bücher-App und Filme und Serien schaut er in der TV-App, die im Herbst für den Mac verfügbar sein soll.

Damit wäre ein langes und kontroverses Kapitel der Mac-Geschichte zugeschlagen.

macOS 10.15 wird auf der WWDC 2019 in einer ersten Entwicklerversion präsentiert und im Herbst für alle Nutzer veröffentlicht.

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