Jonny Random, den 22. Februar 2019

Smartphonemarkt: iPhone zuletzt mit Rückgängen wie seit drei Jahren nicht

iPhone X, Bild: Apple
iPhone X, Bild: Apple

Die Verkäufe sind gegen Ende letzten Jahres stärkere zurückgegangen als in den drei Jahren zuvor. Allgemein zeichnet sich ab, dass der Weltmarkt zwar noch Luft für neue Mittelklassesmartphones hat, im Premiumsegment aber gesättigt ist.

Apple verkauft zwar immer noch eine ganze Menge iPhones, Ende letzten Jahres ist aber ein Rückgang zu verzeichnen, der kräftiger ausfiel als in den drei vorangegangenen Jahren, das ermittelten die Marktforscher des Analysehauses Gartner. Danach hat Apple in Q4 2018 rund 64 Millionen Geräte absetzen können, im Vorjahreszeitraum, als Apple noch selbst Zahlen zu seinen Verkäufen angegeben hatte, waren es noch rund 73 Millionen verkaufte iPhones. Wie inzwischen bekannt ist, ist besonders in China die Nachfrage stark zurückgegangen, MacNotes berichtete.

Huawei auf der Siegerstraße

Weltweiter Marktführer ist weiterhin Samsung, der südkoreanische Hersteller kann rund 17,3% des weltweiten Marktanteils für sich verbuchen. Apple kam zuletzt noch auf rund 15,8%. Auf dem dritten Platz hat sich nun aber Huawei fest etabliert, das Unternehmen aus China mit seinem äußerst erfolgreichen Ableger Honor konnte im letzten Jahr insgesamt rund 60 Millionen Geräte auf den Weltmarkt bringen. Im Jahr zuvor waren es noch rund 44 Millionen Einheiten gewesen.

Smartphone-Verkäufe Q4 2018 - Infografik - gartner

Smartphone-Verkäufe Q4 2018 – Infografik – gartner

Sehr zugute kommt Huawei dabei sein breit aufgestelltes Portfolio. Der Hersteller hat zwar mit Geräten wie dem Mate 20 Pro inzwischen auch bewiesen, dass er auch Premium kann, hat aber weiter eine Menge Mittel- und Unterklassegeräte im Angebot und genau die sind es, die nach Meinung von Gartner jetzt und auch in Zukunft den Weltmarkt treiben. Premiumgeräte werden dagegen seltener gekauft und länger in Benutzung behalten.

Zuletzt konnte der Markt nur noch um klägliche 0,1% wachsen, in Q4 2018 wurden rund 408,4 Millionen Geräte verkauft.


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