Apple Watch: Fertiger soll illegal Jugendliche beschäftigt haben

Apple Watch Series 4, Bild: Apple

Apples Zulieferer sollen bei der Fertigung der Apple Watch auf Jugendliche zurückgegriffen haben. Diese arbeiteten am Band und haben dabei mutmaßlich illegale Überstunden gemacht, behaupten Arbeitsrechtler.

Apple sieht sich erneut mit Vorwürfen zu illegalen Praktiken bei der Fertigung seiner Produkte ausgesetzt. Diese betreffen im aktuellen Fall das Unternehmen Quanta Computer, das neben dem Mac auch die Apple Watch für Cupertino fertigt.

Dabei sollen Schüler im Rahmen eines Praktikums zum Einsatz gekommen sein.

Insgesamt 28 Schüler von der Highschool seien eine Weile an den Bändern von Quanta eingesetzt gewesen, behauptet eine Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Hongkong.

Dabei ist die geleistete Arbeit selbst nicht das Hauptproblem.

Arbeitseinsatz unter Zwang und mit Überstunden?

Viel mehr sollen elf der Schüler von ihren Lehrern zu dem Arbeitseinsatz, der als Praktikum maskiert war, gezwungen worden sein. Das aber ist in China verboten, ebenso wie Überstunden für Jugendliche illegal sind.

Vergleichbare Vorwürfe hatten Arbeitsrechtler vergangenen Herbst auch gegen Foxconn erhoben, das bei der Massenfertigung des iPhone X auf ähnliche Praktiken zurückgegriffen haben soll.

Apple kündigte an, den Vorgang zu untersuchen.

Apple veröffentlicht jährlich einen Bericht über die Bedingungen in der Lieferkette. Das Unternehmen erklärt überdies regelmäßig, man sei an einer guten Behandlung der Mitarbeiter seiner Auftragsfertiger interessiert und setze sich stets für eine faire Bezahlung ein.

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  • Geschrieben am: 29. Oktober 2018
  • Zuletzt aktualisiert am: 29. Oktober 2018
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