Jonny Random, den 30. August 2018

Mikro-LED: Apple-Vertreter setzen sich auf Displaykonferenz mit taiwanischen Fertigern zusammen

Apple Watch Series 3
Apple Watch Series 3, Bild: Apple

Apple zeigt einmal mehr sein Interesse an der Mikro-LED-Technologie. Vertreter des Unternehmens trafen sich unlängst mit Repräsentanten zweier taiwanischer Displayhersteller. An mikro-LED-Bildschirmen ist Cupertino schon seit 2014 interessiert.

Aktuell sind verschiedene Displaytechnologien im Geschäft. Die älteste ist wohl LCD, die gilt zwar als ausentwickelt, hat aber durchaus noch potenzial für die ein- oder andere Innovation. Auch Apple könnte in den nächsten Jahren durchaus noch weitere lCD-iPhones bringen, dieses Herbst wird zunächst das iPhone 2018 mit 6,1 Zoll-LCD-Bildschirm erwartet.

Viele Analysten prognostizieren derweil schon länger den Switch zu OLeD, bei Apple machte hier das iPhone X den Anfang.

Doch das könnte noch dauern und ist darüberhinaus derzeit noch teuer.

Ein weiterer Kandidat ist die Mikro-LED-Technik. Apple ist an dieser Technologie bereits seit 2014 interessiert, als es erstmals einen Zukauf in dem Bereich tätigte.

Dass man in Cupertino dran bleibt, zeigt sich anhand einer Begebenheit, die sich jüngst in Taiwan zutrug.

Apple-Vertreter besprechen sich mit Displayherstellern

Dort findet derzeit die Touch Taiwan-Konferenz in der Hauptstadt Taipei statt. Am Rande dieses Branchentreffens trafen sich Apple-Vertreter laut Medienberichten mit Repräsentanten von Epistar und AU Optronics, zwei taiwanischen Displafertigern, die sich mit Mikro-LED beschäftigen.

Zum Inhalt dieser Gespräche ist nichts bekannt, es dürfte aber um allgemeine Sondierungen gegangen sein.

Falls Apple Mikro-LED-Displays in seine Produkte einbaut, dürfte das zunächst die Apple Watch betreffen, wurde zuletzt spekuliert.

Das iPhone wäre dann später dran, wobei aber niemand sagen kann, wann das sein wird.

Mikro-LED-Displays sind potenziell heller und stromsparender, die Technik hat aber nicht nur Befürworter.


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