Neue iPhones und iPads: Viele Millionen Laser werden gebraucht

iPhone-X-und-X-Plus-Front
iPhone-X-und-X-Plus-Front

Apples neues iPhone-Lineup wirft seine Schatten voraus, in diesem Fall sind es aber höchst positive Vorboten: Laser-Spezialisten aus Taiwan registrieren derzeit ein stark steigendes Auftragsvolumen. Kein Wunder: Drei neue Modelle kommen und müssen mit Lasern versorgt werden.

Im iPhone X hat Apple erstmals VCSEL-Laser eingesetzt. Sie stecken in der TrueDepth-Kamera und projizieren die 30.000 Infrarot-Punkte auf die Gesichter der Nutzer, die die 3D-Karte erstellen, mit der das iPhone seinen Besitzer erkennt.

Hersteller von Laser für Mobilgeräte in Taiwan freuen sich aktuell über steigende Orders, mutmaßlich aus Cupertino, wie asiatische Medien berichten. Der Halbleiterspezialist Win Semiconductors verzeichnete im zweiten Quartal ein plus des Erlöses um 19% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Zulieferer profitieren vom iPhone

Doch nicht allein die Hersteller der Laser können Gewinn aus den herannahenden neuen iPhones schlagen. Auch Hersteller von Prüf- und Messtechnik für 3D-Sensoren wie das Unternehmen Chroma ATE melden starke Umsatzsteigerungen. Um 90% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und immer noch 60% im Vergleich zum Vorquartal war der Umsatz des Unternehmens in Q2 2018 in die Höhe geschossen.

Apple wird vermutlich drei neue iPhone-Modelle im Herbst vorstellen und kurz darauf in den Verkauf bringen. Dem Vernehmen nach sollen alle drei neuen Modelle mit Face ID ausgestattet sein: Es wird damit gerechnet, dass zwei neue OLED-iPhones und ein Modell mit LCD-Bildschirm auf den Markt kommen.

Dazu kommt noch das iPad Pro: Allgemein wird angenommen, dass Apple dessen Neuauflage ebenfalls mit Face ID ausstatten wird. Zusammen genommen heißt das: Es werden in naher Zukunft viele Millionen VCSEL-Lasermodule brauchen.

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