iOS 12 wider die Hacker: Lightning-Port bereits nach einer Stunde gesperrt

Sicherheit - Schlüssel - Symbolbild
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Apple macht iOS 12 noch etwas sicherer vor Hackern, auch solchen in staatlichem Auftrag. Der Lightning-Port wird nun bereits nach einer Stunde für Datenzugriff deaktiviert. Bislang war die Frist für effektiven Schutz deutlich zu lang.

Apple baut seinen sogenannten USB Restricted Mode weiter aus. In iOS 12, das Apple auf der Keynote der WWDC 2018 vorgestellt hatte, wird das fortgesetzt, was Apple bereits unter iOS 11 in den Beta-Versionen begonnen hatte.

Der Lightning-Port wurde dort nach einer Woche ab dem Zeitpunkt der letzten biometrischen oder Code-basierten Entsperrung für den Datentransfer deaktiviert. So wird auch der Zugang für Hardware oder Tools unterbunden, die Schwächen in iOS ausnutzen, um den Passcode per Bruteforce zu erraten.

Ein vierstelliger Code widersteht einem solchen Angriff nur Minuten.

Unter iOS 12 tickt die Uhr schneller

Wie sich inzwischen zeigte, möchte Apple den Weg, den es mit dem USB Restricted Mode eingeschlagen hat, weiter verfolgen. So wird hier der Lightning-Port bereits nach Ablauf einer Stunde für den  Datentransfer gesperrt.

Aufgeladen werden kann das iPhone weiterhin ohne Einschränkungen.

Der Nutzer kann diese standardmäßig gesetzt Einstellungen in den Optionen zum Passcode aber auch ändern, zumindest in der aktuellen Beta 1 von iOS 12 für registrierte Entwickler.

Ob Apple hier noch Änderungen bis zum Erscheinen der finalen Version von iOS 12 vornehmen wird, muss abgewartet werden.

Auch bleibt noch unklar, ob Apple einige der verheerenden Sicherheitsprobleme, die den Erfolg der Passcode-Tools möglich machen konnte, im neuen Systementwurf beseitigen konnte.

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