macOS: Apple beendet 32-Bit-Support 2019

Ältere macOS-Apps laufen nur noch ein Jahr. Ab der übernächsten Version von macOS werden keine 32-Bit-Apps mehr ausgeführt werden können. Apple weist ab macOS Mojave bereits auf die Umstellung hin.

Mac App Store in macOS Mojave

Gestern Abend deutscher Zeit hat Apple auf der Keynote der WWDC 2018 alle neuen Major Versions seiner Systeme gezeigt. Hier haben wir für Sie alles wissenswerte zur Veranstaltung zusammengefasst.

macOS Mojave bringt neben dem Dark-Mode und diversen kleinen Justierungen auch ein Ultimatum für ältere Apps. Überraschend kommt es allerdings nicht. Apple möchte seine Plattformerfahrung homogen halten.

32-Bit-Apps wird der Prozess gemacht

Nur noch in dieser nächsten Version von macOS wird es möglich sein, 32-Bit-Apps ohne Kompromisse auszuführen. In der ersten Beta für Entwickler weist Apple auf das bevorstehende Ende der Unterstützung für 32-Bit-Apps in künftigen Versionen von macOS hin.

Doch noch sind auch nicht alle Apple-Apps auf 64-Bit umgestellt, Cupertino kann allerdings seine eigenen Anwendungen aus der Restriktion ausnehmen. Ob noch alle alten apps wie der DVD-Player oder Quicktime noch einmal angefasst werden, ist fraglich.

Unter iOS bereits umgestellt

Unter iOS hat Apple den 32-Bit-Anwendungen bereits mit iOS 11 den Stecker gezogen. Schlagartig wurden so hunderte Apps unbrauchbar. Viele Entwickler haben mit einem Notfall-Update noch reagiert, doch ebenso viele Anwendungen verschwanden so im Nirvana. Analysten vermuteten verschiedentlich, dass unter anderem dieser harte Schnitt viele Nutzer vom Upgrade abgehalten und so die Verbreitung von iOS 12 merklich gebremst haben könnte.

Ob es am Mac ähnlich kommen wird, liegt in der Hand von Apples Kommunikationsabteilung und der Motivation der Entwickler.