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Jonny Random, den 27. Mai 2018

Foxconn könnte iPhone-Displays in den USA fertigen

By Foxconn (http://www.foxconn.com/) [Public domain], via Wikimedia Commons

Am Ende könnte Foxconn doch noch iPhone-Displays in den USA fertigen. Geplant war das allerdings nicht. Falls es so kommt, wäre es mehr eine Notlösung.
Apples Auftragsfertiger Foxconn möchte in den USA verstärkt aktiv werden. Ein Wunschtraum ist dies nicht, doch der Wunsch der Trump-Administration. Donald Trump hatte im Wahlkampf unter anderem mit tausenden neuen Arbeitsplätzen für strukturschwache Regionen geworben.

Diese zu realisieren sollen Unternehmen wie Foxconn helfen. Auch Apple nahm der neue Präsident in die Pflicht. 30.000 neue Jobs will das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren in den USA schaffen.
Tim Cook hatte sich indes mehrfach kritisch zu dem Vorhaben geäußert, Fertigungskapazitäten aus den fernöstlichen Ländern wie China oder Taiwan in die USA zu verlagern und es als unüberlegt und kaum durchführbar bezeichnet.

Neue Fabrik könnte iPhone-Displays fertigen

Wie sich nun andeutet, hat Foxconn seine Pläne für einen neuen Standort im US-Bundesstaat Wisconsin überdacht.
Dort wollte das Unternehmen eine Fertigung für zehn Milliarden Dollar einrichten, die große Displays für Fernseher produziert. Dieser Plan ist nun jedoch offenbar nicht wirtschaftlich genug, weshalb man neu plant: Die Fabrik soll kleinere Displays fertigen.
In der Größe wären die Panels passend für Smartwatches, Mobilgeräte und Notebooks.
Hierzu sollen auch bereits genutzte Fertigungswerkzeuge aus Standorten in Asien in die Staaten verschoben werden.

Ob auch iPhone-Displays dort vom Band laufen werden, ist nicht ganz klar, aber gut möglich.
Als Kunden werden Apple und amerikanische Autobauer genannt.
Somit ist ein amerikanisches OLED-iPhone-Display nun tatsächlich im Bereich des möglichen angelangt.


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