Apple Pay bald als Bezahlmethode auf Webseiten

Apple Pay auf dem iPad Air 2

Apple plant Apple Pay bald als Bezahlmethode auf Webseiten anzubieten. Die Expansion soll noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft stattfinden.

Aus sicherer Quelle will Re/code erfahren haben, dass Apple noch dieses Jahr die Expansion von Apple Pay plant. Ähnlich wie man derzeit per PayPal oder Sofortüberweisung, manchmal auch via Handyrechnung auf Webseiten Waren und Dienstleistungen bezahlen kann, sollen Nutzer dies schon bald mit Apple Pay erledigen können. Immer gesetzt den Fall, der Anbieter implementiert Apple Pay als Zahlungsmethode.

Mobile-Feature?

Details über die Implementierung gibt es derzeit nicht. Allerdings hat Apple dabei vor allem für mobile Geräte optimierte Online-Shops im Blick. Auf diesen Webseiten kann man dann mit Touch ID auf entsprechenden Apple Geräten die Zahlung autorisieren. Apple sei, so heißt es weiter, eher zaghaft, das Feature auch für den Mac anzubieten.

Nur ein Finger notwendig

Apple soll bei den ersten prominenten Partnern damit hausieren gehen, dass man für Apple Pay auf Webseiten lediglich einen Finger benötige, um die Zahlung zu veranlassen und direkt auch die eigene Versandadresse zu hinterlegen. Bei PayPal muss man eine Zahlungsmethode auswählen, wenn nicht genügend Guthaben vorhanden ist und muss mitunter die Postadresse bestätigen. Das fiele bei der Verwendung von Apple Pay auf Webseiten weg.

Bislang hat Apple die Funktion für Apps angeboten. Die Ausweitung auf Webseiten würde den Kundenkreis deutlich vergrößern und Anbietern wie PayPal mehr Konkurrenz machen.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 23. März 2016
  • Zuletzt aktualisiert am: 23. März 2016
  • Wörter: 214
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