EU-Kommission: Keine Absprachen wegen Apple Music

Die EU-Kommission hat ihre Untersuchungen gegen Apple und Plattenlabels eingestellt. Der Anfangsverdacht der geheimen Absprache beim Musik-Streaming über Apple Music konnte nicht belegt werden.

Apple Music auf dem iPhone 6

Es gibt offenbar keine Belege dafür, dass Apple und Vertreter der Musikindustrie sich in großem Stil abgesprochen haben, um die Konkurrenz im Bereich des Musik-Streamings auszustechen, dies berichtet re/code. Die Untersuchungen der EU-Kommission werden entsprechend eingestellt; die Untersuchungen hatten Verhöre von Vorständen mehrerer Musik-Labels umfasst, mit denen der iPhone-Hersteller aus Cupertino für Apple Music kooperiert hat.

Sehr wohl hätten die Untersuchungen zutage gefördert, dass Konkurrenten wie Spotify zuletzt unter Druck geraten seien, wegen ihres werbefinanzierten Gratis-Angebots. Dies sei jedoch unabhängig von der Kooperation der Plattenfirmen mit Apple. Immerhin sind beim Konkurrenten Spotify sogar einige Labels als Minderheitseigner involviert.

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Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 8. August 2015
  • Zuletzt aktualisiert am: 8. August 2015
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