Taiwans Handelskommission belegt Apple mit Strafe von 670.000 US-Dollar

Alexander Trust, den 26. Dezember 2013
iPhone 5s in Gold
iPhone 5s in Gold

Das Wall Street Journal berichtet über Taiwans Handelskommission, die Apple eine Strafgebühr in Höhe von 670 000 $ auferlegt hat. Der Hersteller aus Cupertino soll indirekt Preisabsprachen forciert haben, bei mindestens drei Mobilfunk-Providern.

Ehe Taiwans Mobilfunk-Provider das iPhone und entsprechende Angebote an Kunden verkaufen konnten, wollte Apple diese „abnicken“. Dem Medienbericht folgend mussten die Anbieter ihre Preise und Angebotsstrategien vorab Apple zusenden. Erst wenn der iPhone-Hersteller diese genehmigte, durfte das iPhone zu diesen Konditionen in den Verkauf gehen. Das widerspricht den Regularien, dass regionale Telekommunikationsinstitutionen und Mobilfunk-Anbieter die Preise frei selbst festlegen. Genau verstößt dies gegen Artikel 18 des „Taiwan Fair Trade Act“.

Taiwans Handelskommission habe diese indirekten Preisabsprachen im E-Mail-Verkehr zwischen Apple und den Mobilfunk-Providern entdeckt. Apple soll bei den drei größten Anbietern Einfluss auf die Preise genommen haben.

Die Strafe, die nun ausgesprochen wird, betrifft lediglich Apples iPhone-Geschäfte. Es sei nicht geplant, eine Preisabsprache beim iPad zu untersuchen.


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