Apple drosselt nicht den Datenverkehr auf iPhone und iPad

Die Meldung darüber, dass Apple angeblich den Datenverkehr von US-Mobilfunkprovidern künstlich an iPhone und iPad drosselt, erweist sich als Missverständnis des Urhebers von iTweakiOS.

iPhone 5

Der jugendliche Joseph Brown von iTweakiOS hat bereits die Rolle rückwärts angetreten, seinen Beitrag gelöscht und sich via Twitter entschuldigt. Er hatte Indizien vorgetragen, denen zufolge Apple die Downloadgeschwindigkeit bei Carriern wie AT&T, Sprint und Verizon in den USA künstlich drosseln würde. Tatsächlich aber hat Brown die Informationen falsch interpretiert.

Das Missverständnis, dem Brown unterlegen war, wurde nun von Brian Klug von AnandTech aufgeklärt. Dieser hat den Zweck von „Carrier Bundle“-Dateien erläutert und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass eine Drosselung über diese Methode äußerst ineffizient wäre, würde man sie denn tatsächlich vornehmen.

Falsches Throttle
Brown hatte das Wort „throttle“ – Englisch für Drosseln – falsch interpretiert. An den Stellen, an denen es in den „Carrier Bundles“ auftaucht, wird damit lediglich das Intervall „gedrosselt“, mit dem das iPhone oder iPad versucht sich am LTE-Netzwerk anzumelden. Dies geschieht einzig aus dem Grund, um nicht unnötig Akkuleistung zu verbrauchen, sollte es Probleme bei der Verbindung geben.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 7. Juni 2013
  • Zuletzt aktualisiert am: 7. Juni 2013
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