Sammelklage gegen Apple wegen Weitergabe personenbezogener Daten

Apple-Hauptquartier in Cupertino, Foto: Joe Ravi CC-BY-SA 3.0

Apple wurde bereits am 23. Dezember verklagt: Angeblich sollen einige Apps Nutzerdaten an Werbenetzwerke weitergeben, und dies ohne ausdrückliche Zustimmung der Nutzer.

Laut Klageschrift sind Apples iOS-Geräte mit Funktionalität ausgestattet, die nachverfolgt, welche Anwendungen die Nutzer herunterladen, sowie preisgeben, wie oft und wie lange sie diese nutzen. Angeblich werden zudem Alter, Geschlecht, politische Ausrichtung an Werbenetzwerke verkauft.

Neben Apple stehen auch Paper Toss, Pandora, The Weather Channel sowie Dictionary.com auf der Liste der Beklagten, schreibt Businessweek. Apples Standpunkt zum Thema: Grundsätzlich werde die Privatsphäre des Nutzers bewahrt, unter anderem durch die Prüfung jeder im App Store verfügbaren App, außerdem werden alle Anwendungen entfernt sowie abgelehnt, die Nutzerdaten für böswillige oder für Werbezwecke nutzen.

Derzeit ist das Ziel den Status einer Sammelklage zu erreichen, um jeden, der seit dem 1. Dezember 2008 Anwendungen heruntergeladen hat, mit einschließen zu können. Etwas ungewöhnlich ist der gewählte Zeitpunkt: Der App Store öffnete bereits im Juli 2008 seine Pforten, also rund ein halbes Jahr vor dem in der Klage genannten Termin.

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Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 28. Dezember 2010
  • Zuletzt aktualisiert am: 28. Dezember 2010
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