CDMA2000-iPhones für China, nicht Verizon?

Größere Marktanteile international könnte das iPhone erringen, wenn weitere Mobilstandards unterstützt werden. Verizon wird seit längerem als Kandidat gehandelt, der in den USA mit CDMA-fähigen iPhones beliefert werden könnte, nun deutet einiges auf einen CDMA-Betreiber in China hin, der ab 2011 ebenfalls iPhones verkaufen könnte.

Laut Reuters ist China Telecom der kleinste der drei Mobilfunkprovider in China, für sein CDMA2000-Netz soll es möglicherweise bald iPhones geben. Interessant wird der – wie immer unbestätigte – Deal, da AT&T-Konkurrent Verizon in den USA auch ein CDMA-Netz betreibt und auch hier ein Fall des Monopols mit der Unterstützung des Standards durch kommende iPhone-Modelle in greifbare Nähe rücken würde.

Dass die CDMA-Pläne Apples insbesondere mit Verizon in den USA realisiert werden sollen, war bislang die gängigste Theorie – wenn Apple gleich auf mehreren Märkten den weiteren Mobilstandard unterstützt, könnte das der iphone-Popularität nochmals einen nachhaltigen Schub verpassen. Zum Bild passen auch die Hinweise auf Qualcomm als zukünftigem Chiplieferanten Apples: der Hersteller ist Experte in Sachen CDMA.

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Berufsbedingt auf iPhone und Macbook Pro gewechselt und pflegt seitdem ein stetig wachsendes Faible fürs iPhone wie auch eine gewisse Distanz zum Macbook. Nutzt ungeniert auch Linux und Windows, was ihn nicht davor schützt, gelegentlich Fanboy geschimpft zu werden.

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  • Geschrieben am: 8. Oktober 2010
  • Zuletzt aktualisiert am: 19. April 2021
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