16. September: Apples denkwürdiges Datum

Gestern vor 25 Jahren, am 16. September 1985 verließ Steve Jobs Apple, vor 13 Jahren kam er zurück – und in diesem Jahr erreicht die Apple-Aktie ein Allzeithoch.

Der 16. September ist für Apple in vieler Hinsicht ein auffälliges Datum: Am 16. September 1985 verließ Steve Jobs sein „Baby“ Apple, wohl der schwerste Tag in seinem bisherigen Leben. Es gab nur zwei Möglichkeiten: Entweder er geht selbst oder er wird vom Vorstand rausgeschmissen. Am gleichen Tag wurde bereits seine neue Firma gegründet, aus dessen Knowhow später Mac OS X entstand: NeXT Computer. Das Unternehmen wurde leider kein Erfolg, das Betriebssystem NeXTStep wurde später für das aktuelle Apple-Betriebssystem verwendet – als Apple NeXT aufkaufte.

Seit dem Aufkauf näherte sich Jobs Apple langsam wieder an, nach einer Beratertätigkeit ab 1996 folgte seine Einberufung als vorübergehender Geschäftsführer am 16. September 1997. Aus NeXTStep wurde Mac OS X, auf Basis von Jobs‘ Visionen wurden die Consumer-Geräte in Form von iMac und iPhone entworfen und der breiten Öffentlichkeit vorgestellt – der Rest ist Geschichte. Jobs rettete letztendlich seine in den Siebziegern gegründete Firma, bis heute hat sich Apple zu einem der wichtigsten Unternehmen nicht nur in der Desktop-Sparte und dem Laptopbereich sondern auch in der Mobilfunkbranche gemausert.

Gestern erreichte der Apple-Aktienkurs mit einem weiteren Meilenstein, genau an dem Tag, der für die Firma bisher schon einige Bedeutung hatte: Zum Börsenschluss stand der Apple-Aktienkurs bei $276,57, dem bisher höchsten Stand der Unternehmensgeschichte.

Mehr über kg:

Erst Atari-Besitzer, dann ab Mitte der Neunziger Apple-User, angefangen mit einem Performa 5200, jetzt MacBook-Nutzerin.

Metadaten
  • Geschrieben am: 17. September 2010
  • Zuletzt aktualisiert am: 8. April 2021
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