Keltis Oracle für iPhone und iPad – neue Brettspielumsetzung

Keltis Oracle, Screenshot

Tribeflame hat eine neue Brettspielumsetzung für iPhone, iPod touch und iPad veröffentlicht. Es handelt sich dabei um Reiner Knizias Keltis Oracle.

Dr. Reiner Knizia hat über 500 Brettspiele designt, von denen einige über unterschiedliche Entwicklerstudios bereits den Weg in den App Store gefunden haben. Zuletzt auch eine Umsetzung des Strategiespiels „Einfach genial„.

Im Jahr 2008 gewann Knizias Brettspiel „Keltis“ die Auszeichnung „Spiel des Jahres“ in Deutschland. Bislang verkauften sich davon schon über eine Million Einheiten. Keltis Oracle ist der Nachfolger zum ursprünglichen Keltis, das ein umformiertes Spielbrett bereithält, welches dem Spieler mehr Interaktionsmöglichkeiten bieten sollen und zudem ein dynamischeres Spielerlebnis.

Tribeflames Umsetzung für Apples Plattformen hält sich eigenen Aussagen zufolge an die Brettspielvorlage. Bis zu 4 Spieler können an einem Gerät gemeinsam spielen. Dies soll ein ähnliches Spielerlebnis wie beim Brettspiel erlauben. Dabei überprüft die Hardware, ob die Spieler sich an die Regeln halten, oder zählt bspw. die Punkte. Spieler sollen sich so besser auf das Spiel konzentrieren können.

„Reiner Knizia’s Keltis Oracle“ ist frisch im App Store für 3,99 Euro erhältlich. Es handelt sich dabei um eine Hybrid-Version (Universal App), die sowohl auf iPhone und iPod touch als auch auf iPad eine gute Figur macht. Eine Lite-Version gibt es noch nicht.

Für diejenigen, die das Brettspiel nicht kennen, sei an dieser Stelle kurz das Spielprinzip erläutert: In Keltis Oracle, legt man seine Spielsteine in einer sich nach innen verjüngenden Spirale ab. Dabei sammelt man unterwegs Belohnung, wie Wunschsteine oder Spiegel, mit denen man wiederum besondere Aktionen ausführen kann. Seine Spielsteine bewegen darf man indes nur, wenn man Farbkarten in einer bestimmten Reihenfolge ablegt. Die Steine, auf denen man mit seinem Stein zu stehen kommt, verfügen ebenfalls über Eigenschaften, die sich auf das Spiel auswirken.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 5. Mai 2010
  • Zuletzt aktualisiert am: 4. März 2021
  • Wörter: 279
  • Zeichen: 2092
  • Lesezeit: 1 Minuten 12 Sekunden